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MOTORRADTOUREN

Salzburg - Steiermark 1. Tour

BBC Seekirchen Diese Tour fuhren Roman + Freunde vom BBC Seekirchen

Die Steirische Ramsau von der "Maschek-Seit'n" oder die "Drei Schanzentour"

Seekirchen - Mondsee - Thalgau - Fuschl - St. Gilgen - Strobl - Pötschen Pass - Bad Aussee - Pichl - Mad Mitterndorf - Klachauer Höhe - Sölkpass - Gröbning - Aich - Seewigtal - Bodensee - Haus - Filzmoos - Eben - Niedernfritz - Abtenau - Bischofshofen - Werfen - Hallein - Ebenau - Eugendorf - Seekirchen

ca. 330 km

Gefahren: Sommer 2001

Klicke auf die Karte, um sie zu vergrößern.

Bereits am Bikerstammtisch wurde der Entschluss gefasst, am nächsten Tag eine neue Tour anzureißen. So machten wir (Hermann und Eva auf der "Trudi", Christine und ich auf der Kawa EN) uns wie üblich um 10 Uhr auf den Weg. Aufgrund der Wettervorhersage - 30 Grad - wählten wir eine Tour, die entlang von Seen und durch Wäldern führen sollte.

Von Seekirchen aus ging es in Richtung Mondsee und im Ortszentrum von Thalgau wurde dann rechts nach Fuschl am See abgebogen. Die Verbindungsstraße mit ihren Kurven bot einen gelungenen Einstieg, um sich an das Gefühl der Kurventechnik zu gewöhnen. Nach Fuschl erreichten wir die Wolfgangsee-Bundesstraße und bogen links auf die B 158 in Richtung St. Gilgen ab. Nach Ende der 80er-Beschränkung wurde erstmals der Gashebel bis zum Anschlag nach unten gedreht.

In St. Gilgen ging es rechts weiter - entlang des Wolfgangsees in Richtung Bad Ischl. Bis Strobl (Abzweigung Postalmstraße, nach Abtenau zweithöchstes Hochplateau Europas) hatten wir gut und gern zehn Touristenbusse überholt. Die breite Straße nach Bad Ischl verleitet einen, schon einmal Gummi zu geben. Nach dem Umfahrungstunnel von Bad Ischl bogen wir rechts auf die B 145er in Richtung Bad Aussee ab. Die Reifen waren gerade richtig aufgewärmt, als wir den Anstieg auf den Pötschen-Pass (982 m) begannen. Leider - schon bei der ersten Kehre - wurde durch einen "Grattler" unser Kurvenschwung gebremst. Runter um zwei Gänge und Vollgas am Behinderer vorbei!

Talkessel zum Bodensee - Hintergrund dieNun lag eine freie Bahn vor uns. Mit einem 100er ging es bergwärts rauf zur Passhöhe. Das Ausseer-Land lag uns zu Füssen und mit ihm sattgrüne Wälder und saftige Wiesen, links das Tote Gebirge, rechts die Dachsteingruppe. Vorbei ging es an der Abzweigung zum Loser (sehenswert!) in Richtung Bad Aussee. Nachdem wir Bad Aussee (Abzweigung zum sagenumwogenen Toplitzsee) hinter uns gelassen hatten, bikten wir über Pichl nach Bad Mitterndorf am Fuße des Grimmings im Steirischen Salzkammergut (Schisprungschanze Kulm). In der Nähe befindet sich die Thermalquelle "Heilbrunn", eine Kalzium-Magnesium-Sulfat-Hydrogenkarbonat-Therme, 25°C, mit vielfältigen Kuranwendungsmöglichkeiten.

Über die Klachauer Höhe (630 m/16%) ging es dann talwärts zur Bundesstraße 146, bei der Kreuzung wurde rechts abgebogen. Schon von weitem sieht man das Schloss Trautenfels. Zügig fuhren wir weiter, kamen an der Abzweigung in die Sölktäler (Sölkpass 1790 m) und an Gröbning vorbei. Ca. 7 km nach Gröbning kommt die kleine Ortschaft Aich. Ein wenig zu spät machte mich Christine darauf aufmerksam, dass wir nach links abbiegen hätten müssen, um zum Steirischen Bodensee, der im Naturschutzgebiet der Schladminger Tauern liegt, zu gelangen. Also rechts raus, kurze Dorfbesichtigung und wieder zurück zur Abzweigung.

herrliches Panorame Hintergrund mit WasserfallNach einigen 100 Metern erscheint dann das Mauthäuschen. Wir löhnen öS 25.- pro Person und rein ging es ins Seewigtal. Stetig bergwärts schraubt sich, von tiefgrünen Mischwäldern und saftig grünen Almwiesen umgeben, die Straße nach oben. Nach ca. 5 km hatten wir das Ende des Talkessels erreicht und stellten unsere Eisen auf dem Parkplatz ab. Der Ventilator des Kühlers lief auch noch auf Hochtouren, als wir zum Bodensee aufbrachen. Nach ca. 15 Gehminuten - links sah man noch bis hoch hinauf die Waldschäden, die ein Sturm vor einigen Jahren angerichtet hat - erreichten wir den Bodensee (1.157 m). Im klaren Wasser spiegelten sich die umliegenden Wälder und einige Gipfel der Niederen Tauern. Am Ende des Sees stürzt sich ein Wasserfall - gespeist aus dem Wasser des Hüttensees (1.528 m) - in die Tiefe. Den Blick in die Ferne gerichtet, sahen wie das Gebirgsmassiv der Schladminger Tauern. Knurren im Magen machte sich beim Anblick der vielen Regenbogenforellen, die sich im klaren Wasser der Behälter tummelten, bemerkbar, worauf wir beim Forellenhof diesen köstlichen geräucherten Fisch bestellten.

Nachdem wir die Schönheiten der Natur samt Fisch und Flüssigem in uns aufgenommen hatten, traten wir den Rückweg zu unseren Feuerstühlen an. Da es eine weitere Straße auf der anderen Talseite aus dem Tal heraus gab, musste diese unbedingt befahren werden. In prächtigen Kurven schlängeln wir uns auf der anfänglich schmalen Straße talwärts bis zur B 146 in Richtung Haus. Nun bogen wir in Richtung Weißenbach in der Ramsau ab. Die sehr alte Landstraße - teilweise mit Rissen durchzogen und notdürftig mit den hinterhältigen Teerschlangen ausgebessert - führt von Weißenbach nach Ramsau am Dachstein. Wir nahmen das Gehoppse gerne in Kauf, denn die Landschaft mit ihren vielen Highlights - rauschende Bäche, der Duft nach frischem Heu und die noch teilweise bestehenden uralten Bauernhäuser - muss man sich unbedingt geben. Kurven gibt es jede Menge, sodass man die Pneus planmäßig abnutzen kann.

altes Mühlenrad Zügig bikten wir durch das wunderschöne Tal. Neben der Straße sieht man noch ein altes Lodenwalkhaus und kurz vor Ende des Tales ist auf der linken Straßenseite eine alte restaurierte Wassermühle zu besichtigen. In diesem Gebiet gab es früher 64 solche von Wasser angetriebene Mühlen. Bei der Kreuzung wurde rechts in Richtung Ramsau/Filzmoos abgebogen. Nach kurzem Halt um den Zweizylindern den notwendigen Lebenssaft einzufüllen, den Hosenboden auszulüften und gemächlich ein Zigaretterl hineinzuziehen, ging es weiter an die steirisch-salzburgische Landesgrenze. Linkerhand, wie in den Berg geschmiedet erblicken wir die Schisprungschanze von Ramsau (Nordische Meisterschaften). Wir verlassen nun den reizvollen Ort Ramsau Richtung Westen. Majestätisch ragt rechterhand die Dachsteinsüdwand in den azurblauen Himmel und die noch vorhandenen Schneefelder erstrahlen im hellen Licht, der Gipfel des Rettenstein (2.245 m) ist sogar noch schneebedeckt.

Wassermühle im WeissenbachtalBei Walcher könnte man rechts abbiegen, um auf der kurvenreichen Straße (15 %) zur Seilbahn auf den Dachsteinkamm zu gelangen. Nun erreichen wir wieder das Salzburger Land, die toll ausgebaute Straße windet sich in vielen Kurven talwärts zum Kesselboden um gleichfalls auf der gegenüberliegenden Seite sich nach oben zu schrauben. Nach den ersten genussvollen Schwüngen war plötzlich all die Freude dahin. Vor uns fuhr ein alemannischer Touristenbus gemächlich nach oben und die unübersichtlichen Windungen ließen es nicht zu, dieses Russpartikel ausstoßende Ungeheuer gefahrlos zu überholen. Oben auf der Bergkuppe angekommen, hatten wir wieder freie Sicht und zogen vorbei. Nachdem wir Filzmoos hinter uns gelassen hatten glitten wir zügig in Richtung Eben im Pongau, um dann weiter auf der Katschbergstraße (B99) in Richtung Niedernfritz und anschließend über die Salzburger Dolomitenstraße nach Abtenau zu gelangen. Unser Vorhaben wurde nach einigen Kilometern abrupt durch eine Absperrung samt Fahrverbotstafel gestoppt. - Gesperrt wegen Bauarbeiten - Schitt! Was tun, sprach Zeus. Nach kurzem Palaver retour und rauf auf die A 10, um nach 8 km bei Bischofshofen dieses heiße Pflaster wieder zu verlassen.

Kurz nach Verlassen der Autobahn wurde rechts auf dem Parkplatz eine kleine Rast eingelegt um auf Bischofshofen runterzuschauen. Von der gegenüberliegenden Hangseite lachte uns die kahle Ausserleitner-Schanze entgegen. Unplanmäßig fuhren wir über Werfen nach Hallein, um von dort über die bekannte Bikerstrecke - dem Wiestal - nach Ebenau und anschließend auf der B 158 in Richtung Salzburg zu fahren. Durch das Wiestal muss man höllisch - bedingt durch den Badeausflugsverkehr - aufpassen. (Beinahe hätte es mich erwischt, als ein vor mir fahrendes Auto plötzlich stehen blieb um nach links abzubiegen - war ein wenig haarig.) Kurz vor Salzburg bogen wir rechts ab, um über die Verbindungsstraße nach Eugendorf und weiter nach Seekirchen zu kommen. Abschließend gab es dann bei Hermann und Eva eine kräftige Jause.

Roman Sekot
Fotos: Roman Sekot

     



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