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MOTORRADTOUREN

Salzburg - Kärnten 2. Tour

BBC Seekirchen"Also los" sagen sich die freien Biker des BBC im September, an einem wunderschönen Spätsommertag, "jetzt oder nie!" und treffen sich um 9.00 Uhr zum Ritt auf den Glockner.

Seekirchen - Bad Reichenhall - Bruck/Großglocknerstraße - Heiligenblut - und retour

ca. 320 km

"Der Berg ruft" oder "der Großglockner"

Gefahren: Sommer 2000

Klicke auf die Karte, um sie zu vergrößern.

Fünf Bikes, das ergibt acht Leute: Roman & Christine auf der EN 500, Wolfgang auf der 800er Kawa, Martin und Brigitte auf der KTM Enduro (von der wir noch mehr berichten werden), Felix samt Enkel Sebastian auf Moto Guzzi und Claudius mit der schönsten aller 535er Viragos.

Kurz vor dem Anstieg auf den GlocknerVon Seekirchen aus - der Stadt von wo aus die schönsten Motorradtouren Österreichs und angrenzendem Deutschlands im Nu zu erreichen sind und wie immer Ausgangsort der BBC-Touren ist - geht es zügig über die Autobahn bis Salzburg West, runter auf die Bundesstraße und via Bad Reichenhall durch's kleine deutsche Eck und über den Steinpaß in den Pinzgau. Der Verkehr ist eher mäßig bis mittel und der späte Vormittag sieht die BBC-Biker in Bruck a.d. Glocknerstraße zum doppelten Auftanken - nämlich Sprit und Kaffee.

Ölschlauch kaputt!!!Martin ist dann noch kurz erstaunt, wer denn da wohl so einen großen Ölfleck bei der Zapfsäule hinterlassen hat - bis er merkt, daß es seine KTM ist, die den Asphalt einölt mit Motoröl, denn das tropft aus dem undichten Ölschlauch. Bei der Tankstelle ist das Problem nicht zu beheben. Also wird die KTM zurückgelassen, Martin und Brigitte auf die Soziussitze von 800er und Virago verteilt und der Glockner in Angriff genommen.

Auf der Edelweisspitze - Hintergrund Fuscher TörlÜbrigens: öS 230,-- kostet die Tageskarte für Motorräder und mit der kann man dann beliebig oft von Kärntner und Salzburger Seite aus Österreichs höchsten Berg bezwingen. Auf der Straße jedenfalls.

Das traumhafte Wetter treibt die Ausflügler zu Hunderten auf den Großglockner und so werden (zumindest bergauf) die Mountainbiker von den Reisebussen überholt, die Busse von den Autos, die Autos von den Motorrädern. Bei Letzteren wiederum überholen die Sportler die Cruiser, mittendrin die Enduristen usw.

Gruppenfoto des BBC auf der EdelweisspitzeAuf der Edelweisspitze dann Freud' und Leid nebeneinander: Freud' über die herrliche Fernsicht und die hochalpine Wärme. Leid mit kreuz und quer abgestellten Fahrzeugen, bergwärts hilflos kriechenden Flachländerautos (stehen dann quer in den Spitzkehren, sodaß nicht einmal Bikes vorbeikommen), qualmende Kupplungen und Kühler, glühende Bremsen ... Und da ist dann der beschäftigungsmäßig gut ausgelastete Pannenhelfer des ÖAMTC, den wir zu Martins Ölschlauchproblem befragen. Passendes Ersatzteil hat er keines mit, aber den Tip, daß wir uns doch telefonisch bei ihm melden sollten, wenn wir wieder im Tal sind. Möglicherweise ist Hilfe beim Stützpunkt in Zell am See möglich.

Ende der Glocknerstraße Franz-Josefs-HöheWeiter geht die Glocknererkundung: hinüber auf die Franz-Josefs-Höhe (auch gut besucht) mit Blick auf die Pasterze, deren ehemals weißes Eis auch immer gräulicher wird, und dann endlich die wohlverdiente Mittagsrast.

Zünftige Jause auf der "Kasalm" Wir kehren auf der "Kasalm" ein, auf halbem Weg zwischen Pasterze und der Abzweigung nach Heiligenblut, ein paar Meter von der Straße runter. Urig und gemütlich, wenn auch nicht gerade billig (Brettljause namens "Bauernplatte" um einen runden Hunderter ...). Den Kas machen die dort selbst, er wird auch gerne mit nach Hause genommen und ist echt empfehlenswert.

HeiligenblutGestärkt und ausgeruht mit leicht brenzliger Sonnenhaut geht es dann - ohne Felix, der sich samt Guzzi und Enkel nach Hause verabschiedete - auf einen kurzen Abstecher nach Heiligenblut. Fotos machen, Eis schlecken und wieder bergwärts gebraust, denn die KTM wartet je noch auf Hilfe. Es ist bereits später Nachmittag, als Martin sich in Bruck auf seine lädierte Enduro schwingen kann, der Pannenhelfer war bereits telefonisch verständigt worden und wir fahren (nach unserem 2. Volltanken) zum ÖAMTC-Stützpunkt Zell am See.

Martin braust als Erster los und kommt dann dort als Letzter an, er hat die falsche Strecke gewählt (durch Zell statt über Thumersbach), womit wieder einmal ein Bibelwort seine Bestätigung fand: "Die Letzten werden die Ersten sein!" Mit vereinten Kräften werken unser Endurist und der Pannenfahrer an der Schadensbehebung. Nach der Devise "Versuch und Irrtum" wurden mehrere Varianten durchprobiert, während sich der Rest der Truppe im Lokal gegenüber noch für die letzte Etappe stärkt. Endergebnis ist dann ein behelfsmäßig eingebautes Schlauchstück, das zwar nicht gepanzert ist, aber von der Dimension her paßt. Bis Seekirchen sollte das Ganze sogar Martins forcierten Fahrstil aushalten und der vormals gut geölte Hinterreifen der KTM ist nach einer Runde auf Schotter auch seine Schmierung los. Brigitte fährt sicherheitshalber auf Wolfgangs 800er mit.

Der Sonnenuntergang taucht die Pinzgauer Bergwelt in kitschige Farben und die BBC-Biker düsen in lockerer Formation (genauer gesagt jeder, wie es ihm passt!) heimwärts. Fazit: Ein wunderbarer Bikersonntag mit 320 gefahrenen Kilometern und Abschluß um ca. 20.00 Uhr

Roman Sekot

     



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