Die Inhalte dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Veröffentlichung in einem anderen Medium (auch auszugsweise) bedarf der schriftlichen Zustimmung der Seitenbetreiber.

Tjaky & Rudi
 
office@bikerwelt.at      
 
  NEWS
News-Archiv
 
  Niederösterreich
Niederösterr. - Burgenld.
Niederösterr. - Steiermark
Salzburg
Salzburg - Kärnten
Salzburg - Oberösterreich
Salzburg - Tirol
Salzburg - Steiermark
Oberösterr. - Steiermark
Kärnten
Wien

Griechenland 2007
Griechenland 2006
Griechenland 2005
Griechenland 2004
Griechenland 2003
Griechenland 2002
Griechenland 2001
Griechenland 1999
Bikerclubs Griechenland
 
  Bikerszene in Österreich
Clubs, Vereine, ...
Dachorganisationen
Events-Berichte
Biker-Benefiz Nachlese
Fahren im Konvoi
Motorradkalender

Bikerwelt-Aufnäher
 
  Sicherheitstipps
Schutzkleidung
Anhalte-/Überholweg
Neueinsteiger-Eckerl
Gefahren
Verkehrszeichen
Bastelstunde
Buchtipps
Bikerfreundliche Betriebe
Puzzles
Fotoimpressionen
Bikerwitze
Comix
An den Pranger
Tattoo
Forum
Grusskarten
Gästebuch
 
  Pioniere der Schotterstraße
Das Tagebuch
Italien 1956
 
  Touren-Links
Priv. Biker-Sites
Firmen
Organisationen
Motorrad-Recht
Wetter
Zeitschriften online
Linktausch
 
  Verkehr
Tourismus
 
  Wir
Unsere Motorräder
Geschichte der Bikerwelt
Pressespiegel
e-mail
Impressum
   
  seit 17.4.2000




MOTORRADTOUREN

Niederösterreich - Burgenland 6. Tour

1. Teil: Wien - Zöbern - Kirchschlag (i.d. Buckligen Welt) - Stang - Geretschlag - Wiesmath - Stadtweg - Hochwolkersdorf - Forchtenstein - Mattersburg - Wien
ca. 220 km - (von Wien aus)

2. Teil
Wien - Forchtenstein - Schleinz - Walpersbach - Erlach - Bromberg - Hollenthon - Stang - Kirchschlag i.d. B. W. - Krumbach - Edlitz - Grimmenstein - Wr. Neustadt - Wien
ca. 220 km - (von Wien aus)

Von U bis I - alles dabei!


Gefahren: August 2002

Klicke auf die Karte, um sie zu vergrößern.

Kircherl in Zöbern, gleich gegenüber vom Gasthof GanstererAus Wien hinauszukommen ist besonders im Sommer 2002 ein Graus, denn der Stau, verursacht durch die 7,5 km lange Baustelle auf der Südautobahn, reicht an schönen Tagen oft bis auf die Tangente zurück. Wacker kämpfen wir uns durch die etwas weniger verstopfte Bundesstraße, um hinter Traiskirchen auf die Autobahn aufzufahren, denn unsere Tour beginnt diesmal in Zöbern.

Noch in der Autobahnabfahrt Zöbern sollte man den Geschwindigkeitsrausch blitzartig ablegen, denn die Strecke beginnt gleich mit ein paar überraschend schönen U-Kurverln.

In Zöbern lechtzen wir nach Erfrischung und fallen genau ins richtige Lokal, in den Gasthof Gansterer, wo uns der fröhliche Wirt mit einem "Herzschrittmacher" (= starker Kaffee) labt.
Gasthof Gansterer, gleich gegenüber dem KircherlHunger haben wir wegen der großen Hitze kaum, also begnügen wir uns mit Toast und Eis, doch was auf den Tellern an uns vorbeigetragen wird, sieht gut und reichlich aus. Obwohl es in der Gaststube sehr voll ist, findet der Wirt doch Zeit, um sich ein bißchen zu uns zu setzen und Informationen auszutauschen.

Nach der Pause befinden wir uns auf einem frisch asphaltierten Waldstraßerl, welches den Zöbernbach entlangführt. Wir halten uns immer nach den Schildern, die nach Kirchberg (i.d. Buckl. Welt) zeigen.

ZöbernIn Kirchberg biegen wir nach dem Bach links nach Stang ab, denn die Karte verspricht Kurven. Zuerst ist jedoch das I dran, eine lange, fast völlig gerade Gerade, hügelauf, hügelab. Stang hält mehr, als die Karte verspricht. Gleich nach der Ortseinfahrt eine scharfe, enge Rechtskurve, die das malerische Dörfchen, in dem es nach Pferdemist und frischem Heu duftet, eröffnet.

Nach Stang kommen wir durch einen herrlichen, schattigen Märchenwald, den zu durchfahren an diesem heißen Tag ein Genuß ist. An der nächsten Kreuzung biegen wir nicht nach Hollenthon ab, sondern fahren geradeaus weiter. Kurven wechseln sich nun mit naturbelassenen Dörfern ab. Es wundert uns, daß uns nur selten andere Biker begegnen.

Bucklige WeltNach Hochwolkersdorf schwenken wir Richtung Forchtenstein ab. Bisher hatten wir herrlichen Fahrbahnbelag und so soll es auch bis Mattersburg bleiben. Sanft windet sich die Straße durch den Wald zur Rosalienkapelle hoch, wo wir eine kurze Rast am Parkplatz zur Linken einlegen. Hier begegnen uns bereits mehrere Einspurige - auch Fahrradfahrer, die gedankenverloren die Landschaft genießen. Da sich hinter uns eine große, dunkle Gewitterwolke zusammenbraut, beschließen wir, die Tour abzubrechen und uns auf den Heimweg zu machen.

Bald darauf sind wir in Forchtenstein, wo hoch über dem Ort die gleichnamige Burg thront. Hier streckt wieder der Tourismus seine Klauen nach uns aus, die Serpentinen führen an Häuserzeilen entlang und unten im Ort ist der Gendarmerist am Straßenrand nicht aus Pappe.

In Mattersburg schwenken wir auf die Autobahn, in der Gewißheit, daß unser kurzer Ausflug in die Bucklige Welt sicher nicht der letzte gewesen ist.

WAR ER AUCH NICHT!

Eine Woche später sind wir wieder in Forchtenstein, wo wir beschließen zu frühstücken.
2002: "Esterhazy-Jause ... Kaffe und Kuchen" steht auf der Tafel um 3,75 €. Der Kaffe ist gut, die Obsttorte, etwas kleiner als ein Knoppers, auch. Nur: Kleiner dürfte sie wirklich nicht mehr sein!
2005: NEUÜBERNAHME DES CAFEHAUSES in der Burg: Die Speisekarte wurde erweitert, die Preise sind Ok, das Service freundlich, sehr bemüht und besonders die Kuchen-Portionen sind aufs Dreifache angewachsen.

Ein wenig gestärkt (vom Zucker im Kaffee) lassen wir uns die Kurverln runter, biegen an der Kreuzung rechts ab und fahren ein bißchen der Nase nach. Schleinz, dann links nach Walpersbach, weiter nach Erlach. Dort biegen wir wieder links ab, um in die Hügelwelt einzudringen. Die Strecke geht in unberührter Landschaft wunderschön dahin, abwechslungsreich durch Wälder und an Feldern vorbei. Kurz vor Bromberg überraschend ganz enge Kehren, auf die man in der Buckligen Welt immer gefaßt sein muß. Ebenso wie auf Straßenverschmutzungen oder Schotter. Kurz vor Bromberg beginnt eine 30er-Zone und das Warnschild "Schotter" verheißt nichts Gutes. Tatsächlich ist der Fahrspaß bis zur Abzweigung nach Schlattental durch kleinste schwarze Steinchen auf der Fahrbahn getrübt. (Stand August 2002)

Nach Bromberg machen wir Zigarettenpause. In unserer Nähe machen zwei Ein-PSige Rast, die eben noch die Straße entlang getrabt kamen. Man muß hier wirklich auf alles gefaßt sein.

In Hollenthon biegen wir Richtung Geretschlag ab. Die Kreuzung kennen wir schon. Rechts liegt der Märchenwald und den geben wir uns noch einmal in die andere Richtung. An der Kreuzung nach Lembach überlegen wir angesichts der dunklen Wolken, die sich zusammenbrauen, wie wir nach Hause fahren. Also ab nach Kirchschlag - hinter dem die Sonne wieder durch die Wolken bricht!

An der Straßengabelung hinter Unterhaus folgen wir der breiteren Straße nach Krumbach und weiter nach Edlitz. Bestialischer Hunger macht sich bemerkbar. Wir schwenken auf den Parkplatz des Gasthof Pichler in Petersbaumgarten ein. Es ist ein "richtiges" ländliches Wirtshaus. Die Scholle mit gem. Salat ist gut und reichlich und Rudis schmackhaftes Schwammerlgulasch einmal etwas ganz anderes. Durchaus zu empfehlen, wenn man es einfach mag. (Mittwoch geschlossen.)

Als wir uns wieder auf die Räder schwingen wollen, entdecken wir mitten auf der großen Wiese neben dem Haus einen Storch, der uns gelassen beobachtet.

Über die B54 machen wir uns an Seebenstein vorbei nun endgültig auf den Heimweg. Diese wunderschöne Tour in der Buckligen Welt wird sicher noch eine Fortsetzung finden.

     



© Copyright by Tatjana Suchovsky & Rudi Benesch
Die Inhalte dieser Website haben wir nach bestem Wissen zusammengestellt, können jedoch keine Garantie für Vollständigkeit oder Richtigkeit übernehmen. Wenn du einen Fehler oder missverständliche Passagen entdeckst, bitten wir um eine Mitteilung per E-Mail.