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Tjaky & Rudi
 
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MOTORRADTOUREN

Niederösterreich - Burgenland 5. Tour

Wien - Eisenstadt - Ungarn (Sopron - Fertöboz) Deutschkreuz - Horitschon - Oberpullendorf - Bernstein - Oberwart - Großpetersdorf - Schachendorf - Geschriebenstein - Lockenhaus - Oberpullendorf - Mattersburg - Isenstadt - Wien

ca. 330 km

Weite Kurven, weite Hügel, weite Sicht.

Gefahren: 13.6.2001

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Ungarn-RouteEin herrlicher Juni-Tag lockt. Wir nehmen uns vor, in Ungarn zu Mittag zu essen und dann eine kleine Runde in der burgenländische Ebene zu drehen. Von Wien begeben wir uns auf direktem Wege nach Eisenstadt und von dort über den Grenzübergang Klingenbach über Sopron nach Fertöboz, wo wir unser nettes Lokal, das "Czardas", anstreben (siehe Nö-Bgld. 4. Tour). Wie immer schmeckt das Mittagessen vorzüglich und der Kellner begnügt sich mit so wenig Geld, daß uns noch genug im Börserl bleibt, um tanken zu können.

Selbstmörderischer Zitronenfalter. Foto: T&RDanach fahren wir die Straße retour bis zur Abzweigung links nach Kophaza. Gleich danach versperrt uns der Grenzübergang Deutschkreutz den Weg. Der Zöllner ist nett - den Selbstmörder auf Tjakys Motorrad brauchen wir nicht zu verzollen.

Nach Deutschkreuz ist die Straße ein Fleckerlteppich, was sich aber bald zum Besseren wendet. In Horitschon schwenken wir links nach Oberpullendorf ab, später schlagen wir die Straße nach Oberwart ein. Unsere Stimmung hebt sich. Die Landschaft um uns hügelt sich sanft, die langgezogenen, meist gleichmäßigen Kurven eignen sich auch wegen dem schwachen Verkehrsaufkommen gut zum Aufreißen. Immer wieder schweben über unseren Helmen die Geier ... äh ... die Störche, manchmal weiter entfernt, manchmal begleiten sie uns ein Stück ein paar Meter über unseren Köpfen fliegend.

Burg Bernstein. Foto: T&RAuf einem Parkplatz rechter Hand der Straße durch's Günser Gebirge bremsen wir uns ein.

Zuerst genießen wir den Blick auf das südburgenländische und oststeirische Hügelland sowie auf die Burg Bernstein, die zu einem Schloßhotel mit Restaurantbetrieb ausgebaut wurde. Sie ist die älteste Wehranlage des Burgenlandes. Man kann sie auch besichtigen.

Eine FJ1200 - aber nicht die von Rudi! Foto: T&RWo Biker halten, kommen Biker dazu. Bald haben sich ein paar Grüppchen eingefunden. Einer erzählt uns vom Geschriebenstein, dem höchsten Berg im Burgenland, und rät uns, dessen kurvenreiche Strecke über mehrere Kilometer in den Rückweg einzubauen.

Weiter geht's teilweise durch kühle, würzig riechende Wälder, teilweise an Feldern vorbei, nach Oberwart, wo wir uns schon mitten in den Ausläufern der Voralpen befinden. So flach, wie es einem die Karte vorgaukeln will, ist es dort gar nicht! Wir sind begeistert vom schönen Asphalt, den breiten Straßen, den weit gezogenen Kurven und den übersichtlichen, langen Geraden dazwischen, wo man wieder einmal ausprobieren kann, ob sich der Gasgriff noch ruckfrei drehen läßt.

Vor Großpetersdorf fehlt auf einem langen Stück die Straße und wurde durch groben Schotter ersetzt (Stand 24. 6. 2001). Sie verdeutlicht uns die Arbeitsweise der burgenländischen Straßenbauarbeiter. Wir reiten vorsichtig drüber hinweg und sind froh, daß das noch längere Stück vor Rechnitz nur mit einer 50er-Beschränkung belegt und der neue Asphalt schon fertig ist.

Totengedenkstätte am Geschriebenstein. Foto: T&RRechnitz durchfahren wir geradeaus (die kleinen Kurven nehmen wir natürlich mit). Nach dem Ortsschild beginnen die Kurven des Geschriebensteins, der mit seinen 884 m mächtig aus der Landschaft ragt. Oben halten wir am Parkplatz und sehen uns ein bißchen um.

Unübersehbar präsentiert sich das "Landesehrenmal des Österreichischen Kameradschaftsbundes, Landesverband Burgenland". Es ist interessant, die Tafeln zu lesen. Auf dieser Gedenkstätte haben sich die verschiedensten burgenländischen Vereine, Organisationen und staatlichen Berufsgruppen zum gemeinsamen Gedenken an ihre Toten vereint. Der Platz strahlt jedoch nicht die wie sonst an solchen Orten übliche triste Kerzerl-Kranz-Stimmung aus, sondern könnte genauso eine Ausstellung sein, die in einheitlicher Gestaltung Gedenksprüche zeigt.

Halb verhungert und ermattet, arm und elend ausgeraubt, wie es kam so unerwartet, jede Freiheit uns geraubt. Nach der Heimat zu den Lieben, war unser Sehnen und Begehr. Viele von uns sind dort geblieben, sie hatten nicht das Glück wie wir. Foto: T&R   Unseren Toten Helferinnen und Helfern. Zum ehrenden Gedenken, Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Burgenland. Foto: T&R

Durchzugsstraße Geschriebenstein. Foto: T&RWir könnten auch noch zur Aussichtswarte hinaufsteigen, einem Grenzturm, durch dessen Mitte die Staatsgrenze zwischen Österreich und Ungarn verläuft. Wir verzichten jedoch angesichts des fortgeschrittenen Nachmittags darauf und nehmen die angenehm schattige Abfahrt in Angriff. Wie immer ist die kurvenreiche Strecke viel zu kurz!

In Lockenhaus beginnt der Heimweg. Bei der Zigarettenpause in Oberpullendorf beschließen wir, noch irgendwo auf der Strecke einen Kaffee zu trinken. In Neutal verschlägt es uns auf die Schnellstraße. Aus dem Kaffee wird nichts, denn auf der ganzen Strecke kommt kein Rasthaus, nicht einmal eine Tankstelle in Sicht. Genervt verlassen wir bei Ebreichsdorf die Autobahn, laben uns an einer Tankstelle, um dann über Grammatneusiedl und Schwadorf den Sonntagsstau vor Wien zu umgehen.

Als "kleine Runde" geplant, nahm die Tour doch größere Ausmaße an. Die Möglichkeit zur zügigen Fahrweise verlockte zu "mehr". Die meisten Ortskerne bekommt man nur zu Gesicht, wenn man von der Umfahrungsstraße abschwenkt. Dafür wird man aber nicht durch Tempobeschränkungen gelähmt. Außer auf der erwähnten Schnellstraße/Autobahn nach Wien ist die gesamte Strecke gut mit Tankstellen bestückt.

     



© Copyright by Tatjana Suchovsky & Rudi Benesch
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