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MOTORRADTOUREN

Niederösterreich - Burgenland 3. Tour

Wien - Schwechat - Bruck/Leitha - Neusiedl/See -Mönchhof - Frauenkirchen - Pamhagen - Apetlon - Illmitz - Podersdorf - Neusiedl/See - Kaisersteinbruch - Wilfleinsdorf - Schwadorf - Schwechat - Wien

ca. 180 km

Seewinkel: viel Natur und wenig Hügel

Gefahren: 13.8.2000
Klicke auf die Karte, um sie zu vergrößern
Klicke auf die Karte, um sie zu vergrößern.

Die Tour beginnt auf der B9. In Fischamend biegt man an der Kreuzung rechts ab und gelangt durch Enzersdorf a.d. Fischa auf die B10, die über Bruck/Leitha bis nach Parndorf verfolgt wird. Dort biegt man links auf die B50 ein, die man jedoch bald wieder verläßt, um nach

Neusiedl am See Neusiedl am See
zu gelangen.

Seerestaurant Neusiedler See

Freude kommt auf, fährt man die lange Gerade runter zum See, denn dieser Parkplatz ist gratis. Die "Maut" fürs Strandbad wird nur von Badewilligen kassiert.
Im Seerestaurant kann man gut essen. Die Portionen sind groß, auch wenn man sich "nur" einen Salat bestellt. Die Preise sind's auch. Dafür kann man den Ausblick über den See genießen und den Enten beim Sonnenbad zusehen.
Eintrittsfrei gelangt man auch zu den Mietbooten und zur einstündigen Seerundfahrt, letztere mit öS 60,- pro Erwachsenem sogar sehr preisgünstig.

Weiden/See Durch Weiden/See und Gols (wo der Geschwindigkeitsrausch durch eine ortsfüllende 30er-Zone gebremst wird - durchhalten! Das bleibt nicht so!) geht es hinein in den Seewinkel. Hier sind kaum Radfahrer auf den Straßen anzutreffen, denn die gut beworbenen Radwege geben ihnen ihren eigenen Lebensraum.

Mönchhof In Mönchhof weist ein unscheinbares Schild den Weg zum "Dorfmuseum". Wer nicht weiß, was dahintersteckt, fährt einfach daran vorbei. Die anfängliche Privatsammlung wurde in den letzten Jahren zu einem großen Freilichtmuseum ausgebaut. Neben Arbeitsgeräten und landwirtschaftlichen Arbeitsweisen gibt es ein Dörfchen wie anno dazumal, mit Dorfplatz und Halterhaus, Voksschule, Handwerksbetrieben sowie einem Bauernhof. Als eigenes Gebäudeensemble präsentiert sich das Verwaltungszentrum: Gemeindeamt mit Schreibstube, vis a vis davon die Ordination der Hebamme, des Arztes und des Tierarztes, das Postamt und ein kleines Feuerwehr-Depot. Aber es gibt noch viel mehr! Einfach hingehen und ein bißchen zeitreisen. Den Eintritt von öS 50,- für Erwachsene und öS 20,- für Kinder ist in Ordnung.

FrauenkirchenFrauenkirchen

In Frauenkirchen blickt ein trauriger Geistlicher aus Stein auf die schöne Kirche.

Warum er traurig ist, verrät er genauso wenig wie seinen Namen. Aber auf der Säule steht geschrieben: "ERNEUERT ÜBERTRUG MICH HIRHER NACH 2 JAHRHUNDERT DIE FROMME GEMEINDE UND IHR VORSTAND JAC. KÜRZ 1863" ... na wenigstens das weiß der alte Knabe!

St. Andrä Neugierig auf den größten See im Seewinkel folgen wir in St. Andrä der Straße mit den Schildern "Zum Zicksee", welcher etwas außerhalb des Ortes liegt. Kurz vorm Ziel: ein kleines Hütterl, wo die Eintrittsgebühr eingehoben wird. Leider eine Unart, die sich immer mehr in unserem Land einbürgert. Wer am Ufer nur einen Kaffee trinken und den Blick über die Landschaft genießen will, wird genauso zur Kasse gebeten, wie jemand, der ganztätig das Naturbad in Anspruch nimmt. Also: Wer keine Lust hat, im Zicksee zu baden, kann sich eigentlich den Weg dorthin sparen.

Wallern Nun geht es wieder flott weiter - wenn auch der Straßenbelag ein akzeptabler Fleckerlteppich ist, denn in der Mitte der Ausbesserungen gibt es eine unbeschädigte Spur - nach Wallern, dem größten Gemüseort Österreichs nach Wien.

Pamhagen Den Glockenturm von Pamhagen, heute Türkenturm genannt, gab es schon um 1400, als die Kirche noch 1 km außerhalb des Ortes auf einem Hügel stand. Wurde die Glocke im Turm geläutet, war dies für die Gläubigen das Zeichen, daß die Messe bald anfängt.
In der Zeit der Türkenkriege dürfte sich ein (osmanisches) Kommando in Pamhagen aufgehalten haben. Die freundlichen Pamhager schafften es, in Frieden mit den "Besatzern" zu leben und buken sogar gemeinsam das Brot mit ihnen. Als Dank für die gute Aufnahme ließ der türkische Feldherr auf dem Glockenturm eine 1 Meter lange Stange befestigen, mit türkischer Fahne, dem Halbmond und dem Roßschweif. Auf der Fahne stand 1683 (letzte türkische Belagerung von Wien) und in Blockbuchstaben: MOSCO PASCHA. Das war das Zeichen für die nachfolgenden Türken, daß die Stadt bereits geplündert war. (Nach der handschriftlichen Chronik von Michael Egger.)

Zum Türkenturm Im Gasthaus zum Türkenturm kann man ausgezeichnet speisen. Die Speisekarte präsentiert Hausmannskost genauso wie Zander der gehobenen Art, aber auch pannonische Spezialitäten wie zB "Balasn", Äpfel mit Zimt in feiner Teighülle (unbedingt zu empfehlen!). Im Gastgarten an der Hauptstraße kann man die Ruhe des kleinen, idyllischen Ortes bei exzellentem Essen genießen.

Nach dem Türkenturm folgt man rechtsabbiegend der Hauptstraße und gelangt über schöne, gerade Straßen nach Apetlon. Apetlon Wenn in Apetlon jemand vom "Gansl-Strich" spricht, meint er keinesfalls einfältige Damen aus dem Rotlichtmillieu, sondern die tausenden (Grau-)Gänse, die sich ab Mitte Oktober an der "Langen Lacke", der größten Lacke des Seewinkels, nordöstlich von Apetlon, versammeln. Auch sonst ist viel von "Vögeln" die Rede: 140 verschiedene Vogelarten sind im Gebiet der Langen Lacke zu finden.

Illmitz Illmitz, der am tiefsten gelegene Ort Österreichs.
Der erste Steppennationalpark Mitteleuropas wurde 1993 gemeinsam mit Ungarn gegründet. Auf österreichischer Seite umfaßt er rund 95 km², 45 km² davon liegen rund um Illmitz.
Das Nationalpark-Info-Zentrum in Illmitz ist die beste Auskunftsstelle für alle Naturinteressierten. Auf 1.300 m² gibt es eine Bibliothek, ein kleines Kino, Ausstellungsräume und einen 12 m hohen Turm, von dem aus man einen weiten Blick über die Tiefebene hat. Wer das 4.000 Hektar große Gebiet erforschen will, schließt sich am besten ausgebildeten Exkursionsleitern an. Sie kennen nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch deren Aufenthaltsorte.

Außerdem findet man in Illmitz die Bartholomäus-Quelle, ein halbartesischer Brunnen (188 m tief), mit Heil- und Mineralwasser.

Podersdorf Podersdorf Wieder beinahe kurvenlos gelangt man nach Podersdorf am See, wo uns sofort die große Windmühle ins Auge springt. Ihr Betrieb ist ziemlich kompliziert und abhängig von der Windrichtung. Während des Zweiten Weltkrieges wurde sie bombardiert und stark zerstört. 1955 - 1956 wurde durch Eigeninitiative das Dach und die Welle erneuert. Erst 1975 wurde die Windmühle, die in Privatbesitz ist und von der Marktgemeinde Podersdorf verwaltet wird, unter Denkmalschutz gestellt.

Ein kleines Stück geht es jetzt die Straße durch Weiden und Neusiedl/See zurück zur Abzweigung nach Eisenstadt. Nach so viel Sonnengenuß wählen wir die waldig-schattige Straße nach Kaisersteinbruch über das Leitha-Gebirge, um über Wilfleinsdorf, Schwadorf und Schwechat nach Wien zurückzukehren.

     



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