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Tjaky & Rudi
 
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MOTORRADTOUREN

Niederösterreich  11. Tour

Wien - Traiskirchen - Wr. Neustadt - Neunkirchen - Gloggnitz - Payerbach - Kaiserbrunn - Höllental - Schwarzau i. G. - Rohr i. G. - Pernitz - Piesting - Berndorf - Neuhaus - Alland - Gaaden - Mödling - Wien

ca. 260 km

Von der Serpentine bis zur langen Geraden - alles enthalten.


Gefahren: August 2000
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Die Tour beginnt mit geraden Straßen in den Süden - aber die Kurven kommen noch!

Neunkirchen Über Traiskirchen geht es nach Wiener Neustadt und Neunkirchen.

In Gloggnitz kannst du bereits tief duchatmen, denn hier beginnt ein Luftkur-Gebiet, das eigentlich ein bißchen in Vergessenheit geraten ist, zu Kaisers Zeiten jedoch als solches sehr beliebt war. Museen: Museum für Zeitgeschichte in der Renner-Villa, Semmeringbahn von Gloggnitz bis Mürzzuschlag (Ghega-Bahn).

Payerbach, Foto: Tjaky und Rudi Payerbach liegt an den bewaldeten Steilhängen der Vorberge des Schneebergmassivs und dem Ufer der Schwarza. Hier ist auch der Ausgangspunkt der Tunnel- und Viaduktstrecke der weltberühmten Ghegabahn über den Semmering (erste Gebirgsbahn der Welt).

In Reichenau a. d. Rax, mit seinen prachtvollen Villen und dem Kurpark, wo die kaiserliche Familie ihre Sommer verbrachte und Arthur Schnitzler somanches Werk schrieb, geht es einigemale links, danach rechts und immer den Schildern "Höllental", Schwarzau i. Geb. oder St. Ägyd folgen. Nun ist es vorbei mit den langen Geraden. Die Voralpen lassen grüßen!

Blauauge und der Gasthof Kaiserbrunn In Kaiserbrunn ist eine Pause angebracht. Dazu bietet sich der bikerfreundliche "Alpengasthof Kaiserbrunnen" an. Der nette Wirt tritt auch gerne einmal vor sein Lokal, um sich Bikes anzuschauen - eine Freude, die ihm aus Zeitgründen bisher selbst versagt blieb. Von Malakofftorte und Häferlkaffee streckt sich die Speisekarte bis zu Fischspezialitäten (zB gegrillte Scholle in Knoblauchsauce!) und bodenständiger Hausmannskost. (Mehr über das Bikerfest am 8.7.2000 und Kaiserbrunn)

Quelle der Wr. Hochquellwasserleitung So klein Kaiserbrunn auch ist - so berühmt sollte es sein. Denn hier beginnt die 1. Wiener Hochquellwasserleitung. Jägern, Holzknechten und Mönchen war die Quelle schon lange bekannt. 1728 veranlaßte Kaiser Karl VI., der sie anläßlich eines Jagdzuges auffand, daß ihr Wasser durch Wasserreiter nach Wien gebracht wurde. Der 100 km lange Leitungskanal wurde nach 4jähriger Bauzeit am 24. Oktober 1873 mit der feierlichen Inbetriebnahme des Hochstrahlbrunnens in Wien durch den Kaiser eröffnet. (Wasserleitungsmuseum, Naturlehrpfad)

Höllental Eine super belegte Straße führt durch das Höllental. Ab und zu kann jedoch Steinschlag auftreten und da und dort ein Stück Fels auf der Fahrbahn liegen! Das ist besonders im Frühjahr oder nach Regen der Fall!

Bis zur Einführung der Braun- und Steinkohle sowie des elektrischen Stroms war Holz der Heiz- und Baustoff schlechthin. Vor mehr als 200 Jahren entstanden deshalb in den heutigen Quellenschutzwäldern Wiens, wozu das Höllental gehört, riesige Kahlschläge. Um das Öko-System wieder ins Gleichgewicht zu bringen, forstete man mit Fichten auf. Mitte der 70er Jahre vernichteten katastrophale Windbrüche große Teile des Schutzwaldes. Die Fichtenwälder wurden in Mischwälder umgewandelt und das Gleichgewicht konnte wieder hergestellt werden.

Höllental Ein funktionierender Wald ist das wichtigste Kriterium, um das Quellwasser zu schützen. Deshalb kaufte und kauft die Gemeinde Wien die Gebiete des Quellschutzgebietes auf, denn nur wer Eigentümer von Grund und Boden ist, kann auch wirklich für Schtutz und Sicherheit sorgen.

In Schwarzau im Gebirge kann man den Naturpark mit Wildgehegen, sowie das Holzknechtmuseum in der Heimat des Raxkönigs besuchen.

Rohr im Gebirge: Wer in der "Kalten Kuchl" nicht nur gut essen will, sondern sich auch über die Geschichte dieser Region informieren will, kann das im Freilichtmuseum "Kalte Kuchl" tun.

Pernitz

Blumen Etwas unbekannter ist die Strecke zwischen Markt Piesting und Berndorf. Man biegt von der Umfahrungsstraße nach Piesting links ab, im Ort wieder links, danach rechts über den Bahnübergang geradeaus, wo wenige Meter später die erste Serpentine beginnt. Die Nadelbäume werfen gerne ihre Zapfen ab, also bitte aufpassen. Ebenfalls größte Vorsicht ist auf der langen Geraden im Waldstück geboten. Die Kurven an ihrem Ende werden gerne zu spät bemerkt und unterschätzt. An ihrem Ende in Richtung Berndorf befindet sich eine Kreuzung, wo die Einbiegenden ein heranbrausendes Fahrzeug meist zu spät bemerken.

Blick auf Berndorf, Foto: Tjaky und Rudi In Berndorf findet man die Berndorfer Stilklassen. Die beiden Schulen, links und rechts von der Margaretenkirche, wurden in den Jahren 1908/1909 errichtet und sind kulturhistorische Unikate. Die künsterlische Ausstattung der Klassenzimmer in zwölf Stilrichtungen - von den alten Ägyptern über Byzanz, Barock bis zum Empire - wurde von Arthur Krupp finanziert. Die Klassenzimmer, in denen heute noch unterrichtet wird, können ganzjährig von jedermann besichtigt werden!

Weitere Museen in Berndorf: das Modellbahn-Museum, die Privatsammlung Rudolf Knöppel - "Ha-nö"-Museum sowie das Stadtmuseum Berndorf. Neuhaus

In Alland kann man die Gedächtnisstätte Kronprinz Rudolf, Mayerling besichtigen.

Über Gaaden und Mödling geht es zurück nach Wien.

     



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