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Tjaky & Rudi
 
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MOTORRADTOUREN

Niederösterreich  4. Tour

Wien - Hainburg - Marchegg - Baumgarten - Schönfeld - Obersiebenbrunn - Leopoldsdorf - Breitstetten - Orth/Donau - Wien

ca. 130 km

Eine angenehme Tour durch das Marchfeld, wo die Ortschaften nicht so dicht beinanderstehen.


Gefahren: 3.6.2000
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Klicke auf die Karte, um sie zu vergrößern.

Ausgehend von Schwechat verfolgt man die B9 durch Fischamend wo es ein Museum der Fotografie gibt.

Lourdesgrotte, Foto: Tjaky Der nächste interessante Ort ist Maria Elend. Spekulationen über den Namen dieses Wallfahrtsortes gibt es viele. Uns gefällt die am besten, wo Kinder am Flußufer der Donau ein Muttergottesbild entdeckten, welches - wie man herausfand - in Ungarn ins Wasser geworfen wurde und wundersamerweise stromaufwärts getrieben war. Aus "Maria an Land" wurde über "Allandt", "Aelandt" und "Ellandt" das heutige "Elend".

Gegenüber der kleinen Kirche befindet sich ein 4 ha großer Park, in dem eine Nachahmung der Originalgrotte in Lourdes (Südfrankreich) zu finden ist. Auch für diejenigen, die sich weniger für Wallfahrtsanlage und Kreuzweg interessieren, ist dieses naturbelassene Fleckchen Wald ein netter Ort, um einmal tief durchzuatmen.

CarnuntumArchäologie-Interessierte werden sicher im nächsten Ort verweilen: Petronell - Carnuntum.


Wiener Tor Kommt man nach Hainburg a.d. Donau, bitte nicht sofort auf die Donaubrücke abbiegen, sondern durch das ampelgeregelte Wienertor in die Stadt fahren. Verläßt man sie durch die alte Stadtmauer auf der anderen Seite wieder, biegt man gleich danach links auf den 350 m hohen Braunsberg ab.

Braunsberg, Foto:Tjaky Die erste Kurve mag ungeübte Fahrer abschrecken, da lacht das Kopfsteinpflaster entgegen. Doch nur in der ersten Kurve. Trotzdem sollte man bei der Auf- und Abfahrt aufpassen, denn die Kurven sind nicht schotterfrei.

Oben auf der Kuppe des Berges muß sich anno dazumal mächtig viel abgespielt haben. "Asyrische Siedlung ... keltische Walburg ... von den Römern zerstört", steht auf diesem Stein. Der Sturzhelm stammt aus unserem Jahrhundert.

Blick auf Hainburg, Foto: Tjaky Oben wird man an klaren Tagen mit herrlichem Fernblick bis nach Bratislava, hinüber auf den Hundsheimer Berg und über den Nationalpark Donauauen belohnt. Gut zu sehen ist auch die Burg Hainburg, die um 1050 von Kaiser Heinrich III. In Auftrag gegeben wurde. Die Ruine ist gut erhalten und über einen Fußweg leicht erreichbar. Die Burgmauern, die Pankratiuskapelle und der Wohnturm wurden renoviert.

Nun geht es über die moderne Donaubrücke nach Marchegg. In dieser bereits 1268 von Przemysl Ottokar als Bollwerk gegen die Magyaren planmäßig erbauten Stadt sind heute noch die Reste der 8 Meter hohen Stadtmauern sowie das Wienertor und das Ungartor (Wachtürme) zu sehen.

Gasthaus Kurz Empfehlenswert ist eine Stärkung im Gasthaus Kurz, wo man die ganze Palette exzellenter Kreationen vom Wildschwein bis hin zur Hausmannskost bekommt. Saisonbedingt gibt es dort auch frischen Hollersaft. Der Gastgarten ist nett, das Personal freundlich und gut gelaunt.

Storchenkolonie Marchegg, Foto: Tjaky + Rudi Geht man durch das an den Gasthof anschließende Schloß hindurch, gelangt man zum 1.130 ha großen WWF-Naturreservat, wo sich zur Zeit 110 Störche in der größten Baumhorstkolonie vermehren. Wir gehen den Weg entlang, die Störche sind tatsächlich da und ziehen - ungeachtet der Zuschauerschaft in angemessener Entfernung - ihre Jungen groß.
Hie und da schwingt sich einer in die Lüfte und zieht über unseren Köpfen majestätisch seine Runden. Wirklich erstaunlich, was der WWF da auf die Beine gestellt hat, um Naturschutz und neugierige Menschen auf scheinbar einfache Weise zu vereinen.
Storchenkolonie Marchegg, Foto: Tjaky + RudiIm Augebiet lockt aber nicht nur die Storchenkolonie, sondern auch die vielen Wege, auf denen man - geführt oder alleine - Rot- und Schwarzmilan, Seeadler oder Würgfalken sehen kann ... wenn man Glück hat!

Landesgrenze? Foto: Tjaky Weiter geht es nach Baumgarten a.d. March, von wo aus man über Oberweiden nach Schönfeld gelangt. In Obersiebenbrunn biegt man links nach Leopoldsdorf ab. Oder man folgt einfach den Schildern, die zur "Landesgrenze Wien" verweisen.

In Orth an der Donau findet man mehr, als es zuerst den Anschein hat. An Sonn- und Feiertagen kann man gemeinsam mit erfahrenen Nationalpark-Betreuern, ausgerüstet mit Lupe, Tümpelnetz und Fernglas auf einer Wanderung Au.blicke auf Wasser und Wald dieser Flußlandschaft erleben.

Nationalpark Donauauen         Orth/Donau

Restaurant MassingerDas Wahrzeichen von Orth ist das gleichnamige Schloß - eine viertürmige Wasserburg, in welcher vier Museen (Donau-, Fischerei-, Heimat- und Bienenzuchtmuseum) untergebracht sind.

Eine Einkehr im Restaurant Massinger lohnt sich auf alle Fälle. Man wird mit Fisch- und Truthahnspezialitäten verwöhnt. Kennst Du "Karpfenmilchner gebacken"? Wenn nicht, dort kannst Du ihn kennenlernen!

Nach diesem kulinarischen Genuß geht es zurück nach Wien.

     



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