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NEWS-ARCHIV

TOY-RUN goes Romania

Die Globalisierung einer guten Sache

Am Samstag, den 10. September 2005 findet in Sibiu (Herrmannstadt) die erste Rumänische TOY-RUN statt. Siebenbürgen, am Fuße der Karpaten, Jagdgebiet der Wölfe und Bären, ist einer von 41 Bezirken (ähnlich unserer Bundesländer) von Rumänien und soll der Ausgang einer (hoffentlich) alljährlichen Motorrad-Benefizfahrt werden.

Der österreichische Sozial-Attacheé in Rumänien, Dr. Bärbel Schöfnagel, ist nicht nur langjährige Bike-Enthusiastin (z.B.: fuhr sie in den vergangenen Weihnachtstagen die 4.498 km durch die Wüste von Südafrika nach Namibia mit ihrem Motorrad), sondern sie ist auch eine treue Teilnehmerin unserer heimischen Aktion "Biker für Kinder". In Österreich engagierte sie sich u.a. für behindertengerechte Fahrschul-Autos, spezielle Motorrad-Ausbildung mittels der revolutionären "Schleuder-Platte" und trotze bei mehreren TOY-RUN´s selbst den heftigsten Regengüssen.

Rumänien, ein Land das durch seine unsägliche Geschichte, Diktatur, Isolation und Revolution als eines der rückschrittlichsten Länder Europas geltend, ist am besten Weg, den wirtschaftlichen und sozialen Anschluss an Länder wie Ungarn, Polen, Tschechien zu erreichen. Korruption, veraltete oder kaputte Infrastruktur, schlechte medizinische Versorgung, sind einige der Hürden, die das Land mit seinen 22,3 Mio. Einwohnern zu nehmen hat.

In den unzähligen Waisen- und Kinderheimen des ehemaligen Reiches von Diktators Nicolae Ceausescu sind tausende Kinder untergebracht. Die große, naturreiche Fläche des Landes ist nur zu 55 % bevölkert und auf einem km² wohnen (rechnerisch) nur knapp 90 Personen. Wenn man bedenkt, welche Anstrengungen die dortige Regierung unternimmt, um die Infrastruktur (Straßen, Telefon- und Energie-Leitungen, Schienennetz, etc.) zu erneuern, damit man eine halbwegs brauchbare Basis für ausländische Investoren baut, kann man sich vorstellen, wie viel für die Kinderheime an Geldmittel übrig bleibt. Spielsachen und Freizeitaktivitäten sind da nicht drinnen!

Dr. Bärbel Schöfnagel hat sich mit ihrer Ernennung zum Sozial-Attacheé einer achtjährigen Aufgabe gewidmet, die nicht viel Freizeit ermöglicht. Diese nutzt sie natürlich, um ihrem Hobby, dem Motorradfahren nachzugehen. Zwar sind die einspurigen Straßenkameraden, die sie kennenlernte noch gering und deren Fahrzeuge teilweise veraltet und nicht mit unseren vergleichbar, doch der Biker-Geist brennt auch in diesen rumänischen Herzen. Die gemeinsamen Touren und Benzin-Gespräche führten zu folgendem Entschluss: die erste Rumänische TOY-RUN.

Wer nicht wagt kann nicht gewinnen! Der Beginn jedes Erfolges ist der Anfang!

Natürlich kann man, wenn man das österreichische Vorbild kennt, keine all zu großen Erwartungen haben. Aber was ist Erfolg? Messbar an der Teilnehmerzahl oder am Lächeln eines Kindes?

Siebenbürgen, Transsylvania und die Wallachei, das legendenumwitterte Reich der Romanfigur von Bram Stoker, Graf Dracula, ein Vulkan, die Straßen der Karpaten und natürlich die Teilnahme an der geplanten TOY-RUN, sind Motivation, mit dem Motorrad nach Rumänien zu fahren. Das Engagement von Bärbel Schöfnagel zu unterstützen und ihr Plan, eine rumänische Biker-Benefizfahrt ins Leben zu rufen, sind Grund für Ernstl Graft und einige Freunde, sich auf den Sattel zu schwingen und die knapp 800 km "hinunter" zu radeln.

"Bei der 'ersten' dabei zu sein, Neugierde, Abenteuerlust und die Möglichkeit zu helfen, .... egal was eine(m) motiviert sich unserer Reise anzuschließen, es ist sicherlich die Strapazen wert, mitzukommen!", meint Ernstl mit breitem Grinsen und merkt an: "Ein tolles Quartier in Sibiu, als Ausgangspunkt für Tagesausflugsfahrten, haben wir schon und es gibt auch gesicherte Motorradabstellplätze!"

Mit dem Umbruch in Rumänien sind inzwischen die Hauptverkehrsstraßen in recht gutem Zustand, es gibt ausgezeichnete Unterkünfte mit besonders gastfreundlichen Menschen und wunderbares Essen zu äußerst günstigen Preisen.

Wer mehr erfahren möchte und mit dem Gedanken spielt, vom 7. - 13. September 2005 (An- und Rückreisedatum noch leicht variabel) sich der, inzwischen zu 42 Bikes (Stand 15.8.2005) angewachsenen Gruppe anzuschließen, möge sich melden. Ernstl: 0664/433 15 90.


Regenfälle & Hochwasser kann die Benefiz-Biker nicht bremsen! (Stand 22.8.2005)
Österreichische Biker-Initiative als Vorbild für Rumäninen

Während der Süden Österreichs von heftigen Regenfällen und Überflutungen heimgesucht wird, sind weite Teile von Rumänien seit Wochen unter Wasser.

Das "Armenhaus" Europas versinkt im Schlamm und der Regen fällt unaufhörlich vom Himmel.

Mitte Juli 2005 ist über Rumänien die größte Hochwasserkatastrophe seit 500 Jahren hereingebrochen. Am stärksten betroffen sind die Kreise Buzau, Bacau und Vrancea. Der Fluss Siret ist um das 20fache angeschwollen und erreichte dieselbe Wasserdurchflussmenge wie die Donau. Der Wasserstand bei Lungoci erreichte 21,5 Meter.

Zehntausende Menschen haben alles verloren. Die Häuser, die Felder, Straßen und Brücken, aber auch das Vieh und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind in den Fluten versunken. An die 100.000 Häuser sind zerstört und noch viel mehr schwer beschädigt. Mehr als 1000 Brücken wurden weggerissen oder sind unbenutzbar. Die Leitungen für Gas, Strom, Wasser und Telefon sind unbenutzbar. Seit Juli regnete es in einigen Landesteilen fast täglich!

Da staatliche Behörden dzt. alle finanziellen Mittel aufwenden um die Not zu lindern, wird die Unterstützung in vielen Sozialbereichen des Landes gekürzt.

Die Biker wollen ihren Beitrag leisten und so findet die erste RUMÄNISCHE TOY-RUN statt.
Ziel ist ein Heim für geistig behinderte Kinder und Jugendliche, mit angeschlossener Sonderschule, in Mediasch (Siebenbürgen).

>"Die Vorbereitung und Durchführung liegt in den Händen von rumänischen Motorrad-Kollegen", sagt Österreichs Mr. TOY-RUN, Ernstl Graft.

"Wir möchten die Initiative unserer Freunde unterstützen und mit unserer Teilnahme den Auftakt für eine jährliche TOY-RUN in Rumänien setzen!" Ernstl Graft wird mit über 70 (!!!) Motorradfahrer/innen nach Rumänien fahren: "Wir werden uns vom Regen nicht bremsen lassen. Es gibt Kids, die unsere Solidarität und Hilfe benötigen!"

Auch in Rumänienund benachbarten Ländern ist der Aufruf der Biker-Initiative wohlwollend aufgenommen worden. Neben Motorrad-Gruppen aus Deutschland, Ungarn und Polen, haben der rumänische Staatssekretär Zeno Pinter, der Vizekonsul der deutschen Botschaft Hilmar Münch, sowie der Attachée für soziale Angelegenheiten an der Österr. Botschaft Dr.h.c. Barbara Schöfnagel, ihre Teilnahme mit dem Bike zugesagt.

Mit Geldspenden, Spielzeug und Sportgeräten, wird die österreichische Abordnung auch bei Regen den über 800 km langen Weg per Bike zurücklegen.
Abfahrt ist am Mittwoch, 7. September 2005 um 4:00 Uhr. Die rumänische TOY-RUN startet um Samstag, 10. September um 9:00 Uhr am Hauptplatz von Sibiu (Hermannstadt).

Nähere Informationen: Ernst Graft jun., 0664/433 15 90.



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