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NEWS-ARCHIV

Das G'schichterl von der Busspur - ein Ver-sprecher?

Medienwirksam Großzügigkeit der Stadt Wien vortäuschend wurden am 21. September 2005 lt. Website der Redbiker angeblich drei Busspur-Fragmente in Wien für Motorradfahrer als Versuchsstrecken freigegeben: Im 10. Bezirk auf der Laxenburger Straße zwischen Per-Albin-Hansson-Siedlung und Sahluka Strasse (ca. 1.200 m), im 15. Bezirk auf der Schmelz zwischen Oeverseestraße und Gablenzgasse (ca. 650 m) und im 22. Bezirk auf der Breitenleer Straße zwischen Hosneldgasse und Zwerchackerweg (ca. 600 m).

"'Wien soll die motorradfreundlichste Stadt Österreichs werden - mit der Freigabe der ersten drei Busspuren für Motorräder und Mopeds ist von Verkehrsstadtrat Rudi Schicker eine erster, wichtiger Schritt gesetzt worden', begrüßt der Präsident des sozialdemokratischen Motorradclubs "Redbiker", Nationalratsabgeordneter Hannes Jarolim die Präsentation der frei gegebenen Busspuren am 21.9.2005. … ‚Auf Basis der Erfahrungen, die in Wien mit dieser Freigabe gesammelt werden, kann die Benutzung der Busspuren durch Motorräder und Mopeds in ganz Österreich geregelt werden.'" (http://presse.spw.at, 21.9.2005)

Mein "Heureka" am 23.9.2005 im 15. Bezirk auf der Schmelz verhallte schnell. Kommt man von der Gablenzgasse, ist da zuerst eine Bushaltestelle, die jedoch sofort zur Ausfahrt in die Nebenfahrbahn mutiert. Nach der Ausfahrt beginnt die Busspur, die jedoch an Nicht-Werktagen ein ganzes Stück lang beparkt werden darf. Um schließlich die beiden Kurven, sprich die letzten geschätzten 350 m auf die Busspur zu wechseln, fehlt mir an diesem sonnigen Wahlsonntag die Motivation. Außerdem vermisse ich jegliche Beschilderung, die das Befahren der Busspur für Motorradfahrer legalisiert!

Bernd Skoric von der MA 46 (Verkehrsorganisation) erklärt: "Die beiden Abschnitte werden mit Zusatz-Tafeln gekennzeichnet." (www.diepresse.com, 7.7.2005)

Vor Ort am 30.10.2005. Tatsächlich und im Bild festgehalten: keine definitive Freigabe der Busspuren für einspurig Motorisierte durch Zusatztafeln! (Bild: Kreuzung Possingergasse / Oeverseestraße)

Wir können uns schwer vorstellen, dass diese Pilotstrecken - in der Presse als toller Erfolg und erster Ansatz, Wien für einspurig Motorisierte attraktiver zu machen - die Motorradfahrer vor Freude aus dem Sattel reißen. Eine Johnstraße bergauf oder eine Neustiftgasse, beide in voller Länge, wären als Versuchsstrecke sinnvoller gewesen. Immerhin soll sich nun zeigen, ob die Angst der Politiker berechtigt ist, dass Motorradfahrer die Busse, deren Ampeln etwas früher freigeschalten werden, behindern bzw. ob rechts abbiegende Zweispurige die Motorradfahrer auf der Busspur übersehen.

"Ein halbes oder ganzes Jahr lang will man erproben, ob die Öffnung für Motorradfahrer und Mopeds problemlos möglich ist oder ob die Unfallzahlen dadurch steigen." Allerdings im selben Absatz: "Geöffnet werden nur jene Spuren, bei denen man nach einer umfangreichen Prüfung kein erhöhtes Risiko befürchtet." (www.hellowien.at)

Fazit: Das Befahren der Busspuren ist durch die fehlenden Zusatztafeln nach wie vor verboten - auch wenn auf manchen Websites Gegenteiliges zu lesen ist!

Die Wahlen sind vorbei, die politischen Würfel am 23.10.2005 gefallen. Vermutlich haben unsere Politiker nun so viel zu tun, dass sie nicht dazukommen zu beschließen, wie die, die Busspur für einspurig Motorisierte freigebenden Zusatztafeln aussehen sollen …


Das G'schichterl von der Busspur - 2. Teil - Stand: 24.11.2005

Rechtzeitig mit dem ersten Schnee in Wien ist ein halbes (!) Busspur-Molekül auf der Schmelz - nun mit Zusatztafel versehen - für Motorradfahrer freigegeben. Also: Wer sein Motorrad noch nicht eingewintert hat bzw. auch bei Schnee unterwegs ist, darf nun im 15. Bezirk auf der Schmelz zwischen Oeverseestraße und Gablenzgasse aber NUR IN RICHTUNG 16. BEZIRK (ca. 650 m) die Busspur legal befahren!!! Die Gegenspur ist nach wie vor NICHT freigegeben!



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