Metsovo - Ioannina

Metsovo Von "Keegan" erhalten wir beim Frühstückskaffee den Tip, in Metsovo Halt zu machen, ein malerisches Bergdorf zwischen Kalampaka und Ioannina, über steile enge Kehren zu erreichen, die in mittelalterlichem Kopfsteinpflaster endend Blauauges Herrchen ziemlich zum Fluchen brachten. Doch die Mühe lohnt sich. Der einzige Wintersportort Griechenlands präsentiert sich in Holz: Holz in der Architektur, Holz in den Souvenirläden ... und der Rauch von den Holzgrillern aus den zahlreichen Tavernen lässt uns das Wasser im Mund zusammenrinnen. Dennoch bleiben wir nur kurz, denn essen wollen wir ...
Gasthaus vor Ioaninna ... in diesem Lokal an der Straße 4 km vor Ioannina, nachdem wir den Katarapaß hinter uns gebracht haben. Hier wird der Gast noch in die Küche geführt und darf sich aus den riesigen Kochtöpfen aussuchen, was der Magen und der Gaumen begehrt. Ungewöhnliche Gerichte wie Calamari- oder gemischter Meerestiere-Eintopf findet man da genauso wie Mousaka und Kaffee-Frappée.

Ioannina - Igomenitza

Der Grieche liebt es, am Ursprungsort zu kaufen. So ist Arachova bei Delphi für seine Webteppiche bekannt, Arnea auf Chalkidiki für seine Flokatis. In Sufli wird noch immer Seide produziert, Kastoria ist das Zentrum des Kürschnerhandwerks. Und Ioannina ist die Metropole der Silber- und Goldschmiede.
Silberschmuck aus Ioaninna Man staunt nicht schlecht, wenn man durch die Altstadt spaziert, wo man den Handwerkern - vor allem aber den Silberschmieden - bei ihrer Arbeit zusehen kann. Winzige Läden reihen sich in meist vom Zahn der Zeit gezeichneten kleinen Häusern aneinander. Ioannina blieb bislang von heftigen Erdbeben verschont, deshalb ist die Altstadt gut erhalten. Aber nicht nur dort, auch in den modernen Geschäftsstraßen findet man unzählige Juweliere, deren glitzernde Auslagenstücke die Wahl schwer fallen läßt.


Internetcafe in Igomeniza Nach einer weiteren Nacht auf dem Campingplatz in Ioannina bewältigten wir die letzte Etappe in Griechenland. In Igomeniza finden wir das exklusivste aller uns bekannten Internet-Cafes an der Hafenpromenade (1.000 Drs/h), wo wir die Nacht verbrichten, um auf unsere Fähre zu warten.


Nun schon mehrmals mit der EL Venezelanos der Anek-Lines gefahren und mit dem Service unzufrieden, beschliessen wir auf dieser Passage, uns für das nächste Mal eine andere Linie zu wählen. Nicht nur, daß das Personal in den Bars oft nicht Englisch können wollte, es werden auch keine Sessel ausgegeben (erst eine einstündige Beschwerdeaktion brachte schwache Abhilfe), auch die Verpflegung an Bord ist - obwohl sehr teuer - gerade einmal genießbar, noch mehr, wenn man die guten Speisen Griechenlands bereits am Festland genossen hat. Im Internetcafe


"Die Reise ist erst zu Ende, wenn man daheim angekommen ist." Von Igomeniza mit der Fähre retour nach Triest, gilt es noch, ca. 450 km hinter uns zu bringen, auf denen es ein paar Spritzer Regen gibt, die uns als gebrannte Kinder sofort in die Regenkombis schlüpfen lässt. Der Wettergeist beliebt allerdings nur zu scherzen - bis Wien kein Tropfen mehr, außer unter unseren Regenkombis.

Abschied aus GR

Endkilometerstand: 39.920

Wir würden uns sehr freuen wenn Du Dich in unserem Gästebuch einträgst
Mailen kannst Du uns auch!!!


Route 69

FJ1200 auf Bergfahrt

TITAN

Und noch eine suuuper GR-Seite




Wanderweb

Hier gehts zurück     Zur Startseite


Bikerwelt

Unsere Griechenland- und Thailandreisen:

1999 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009
selbst gefahren und erlebt
von den Betreibern der Bikerwelt, Tjaky und Rudi
www.bikerwelt.at


Impressum