Chalkidike
Sithonia, der Mittelfinger Chalkidikes, ist in der Nachsaison ziemlich ausgestorben. Auf dem Campingplatz in Kalamitsi, der vom ADAC-Führer als einer der schönsten gepriesen wird, werden bereits eine Woche vor dem Zusperren die Rollbalken runter gelassen, massive Aufräumungsarbeiten durchgeführt und eigentlich nur noch darauf gegiert, daß die letzten Camper das Gelände verlassen. Wir zahlen stark überhöhte Preise für Warmwasser, ein nur noch spärlich bestücktes Restaurant und Leistungen, die es gar nicht mehr gibt.
In der Vor- und Hauptsaison allerdings empfehlenswert.
Der verwaiste Campingplatz von Kalamitsi

Und der Regen kam von links Eigentlich eine herrliche Bucht. Sie lädt trotzdem nicht zum Baden ein. Die Regenwolken, die jeden Morgen aufziehen, lassen die Lust aufs Schwimmen im glasklaren, tiefblauen Wasser nicht richtig aufkommen. Deshalb sehen wir uns die kleinen und größeren Dörfer und Städte der Halbinsel an, wobei wir auch des öfteren ziemlich naß werden. Mindestens einmal pro Tag entlädt sich ein ca. einstündiges Gewitter, dessen Ende man am besten bei einem bis mehreren Kaffees abwartet.





Vourvouro als Paradebeispiel für eine Geisterstadt: Hotels, Villen, Häuser, alle leerstehend, alle zu vermieten. In der Hauptsaison wohl ein Tummelplatz für betuchte Wasserfahrzeugbesitzer, ist zur Zeit unserer Anwesenheit dort fast gar kein menschliches Wesen zu erblicken. Außer dem Supermarkt am Campingplatz, einem kleinen Laden und einem Restaurant sind die ganz wenigen anderen Geschäfte geschlossen.

Nea Marmaras + Rudi Nea Marmaras, der so ziemlich einzige lebendige Ort des Fingers mit sehr teurem Internet-Cafe (5.000 Drs/h), aber einem umso besseren Eisgeschäft, mit vielen offenen Geschäften und Restaurants wird bald unser Zufluchtsort in der Trostlosigkeit Sithonias.
Die Betonklötze (= Hotels) im Hintergrund auf dem Bild rechts gehören zur Nobel-Ferienanlage von Porto Carras, Security-bewacht, mit Yachthafen, Schieß-, Reit- und anderen Sportplätzen bestückt. Dank Blauauge erscheinen wir dem Wächter an der Einfahrt nobel genug, um das Areal besichtigen zu dürfen. Der Kaffee, den wir dort in einer der Snack-Bars zu uns nehmen, spricht für sich: Kostet er überall anderswo auf unserer Reise zwischen 250 und 400 Drs, nimmt uns der Kellner dort 800 Drs dafür ab. Im Hintergrund Porto Carras


Blick auf den Bauernhof Der krasse Gegensatz zu Porto Carras: ca. 2 km entfernt ein alter Bauernhof: eine wacklige Holzhütte, tatsächlich von Menschen bewohnt, und nebenan gleich der Stall. Griechenland - ein Land der Gegensätze.


Die täglich mehrfachen kurzen, aber heftigen Regenfälle auf Sithonia verdriessen uns, sodaß wir beschliessen, unser Zelt abzubauen, Blauauge zu satteln und die Sonne zu suchen.

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