Kleine Tour nach Perdika

Von Parga geht eine gut ausgebaute Straße Richtung Agia. Dieses Dorf, vom Reiseführer als "touristisch unberührt" geschildert, sollte man besser zu Fuß erforschen. Die Straßerln - wenn breit geht gerade ein PKW durch - haben in ihrer Mitte eine Sperrlinie! In den steilen, noch engeren Seitengäßchen ist das Umdrehen mit der FJ schon eine ziemlich haarige Angelegenheit.

Avon Agia schlängelt sich eine schöne Straße über die Hügel nach Perdika. Vorsicht! Steinschlag! Wir haben zweimal das Vergnügen, einen solchen, der die halbe Straße bedeckte, zu umfahren.

In Perdika sollte man ebenfalls vom Gas gehen. Die tolle Landstraße wechselt schlagartig und ohne besondere Vorwarnung in eine enge, steile Rechtskurve (Vorsorglich wurde auch ein "Notausgang" gebaut).

Am Diskuswerfer in Marmor gehalten vorbei, windet sich die Straße weiter durch die Landschaft. Wie so oft begegnen wir einer Herde Ziegen, die teilweise mit der den Griechen eigenen Gelassenheit über die Fahrbahn wandert. Ihre Kumpels lauern weit verstreut, stets sprungbereit, zwischen den Büschen am Straßenrand.

Etliche schöne Kurven später stößt die Straße auf die E55, auf der wir von einigen Hunden am Bankett belauert, nach Parga zurückkehren.

Derartige Touren bieten sich hier unzählige an. Keine Landkarte gibt jedoch zuverlässig über Straßenzustand und Steigungen Auskunft. Mit Gefahren und plötzlichen Bremsmanövern sollte man hier immer rechnen.


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