Igoumenitsa - Parga

Im Hafen schwenken wir nach rechts ab und fahren auf der spiegelglatten Bundesstraße den Schildern Richtung Preveza/Parga nach. Wie rutschig die Fahrbahn wirklich ist, wird uns wieder einmal bewußt gemacht, als Rudi rechts ran fährt und sich Tjaky hinter ihm einbremsen will. Irgendwie tut sich nichts! Drauf auf die Bremse! Die FJ wird immer größer, und die Kleine schlittert immer noch mit blockierendem Hinterrad auf sie zu. Im letzten Moment greift dann doch was und die TZR bleibt kurz vor dem Blinkern der FJ stehen.

Nicht, daß es sich hier um einen der alten, abgefahrenen Fahrbahnbeläge gehandelt hätte - die Straße war gerade neu asphaltiert worden. So wie bei unserer letzten GR-Reise (Sturz in einer der ersten Kurven) hat uns auch dieses Mal das Land gleich zu Beginn gezeigt, daß man auch toll aussehenden Straßen in keinster Weise trauen darf!

Noch vor Einbruch der Dunkelheit treffen wir in Parga ein und begehen in unserer Unwissenheit den Fehler, in den Ort einzufahren. Voll bepackt muß Rudi die FJ in einer engen Sackgasse wenden. Allerdings haben wir so den dem Ortskern am nächsten liegenden Camping-Platz entdeckt:

Parga Camping

Unter Olivenbäumen, im September fast allein auf weiter FlurDer terrassenartig angelegte Platz ist über seine gesamte Fläche mit schönen, alten Olivenbäumen bewachsen. In ihnen leben Eidechsen, viele Vögel und - sehr praktisch, da man nicht aufzupassen braucht in einen ihrer Bauten zu treten - die Ameisen, die es hier von XSmall bis XLarge gibt. In einem der Bäume klopfte tagelang ein Specht. Tagsüber sind die Äste von Spatzen und Meisen bevölkert. Nachts hört man andere Vogelschreie. Man sollte auch damit rechnen, einer Fledermaus zu begegnen, die hier während der Vor- und Nachsaison in den Baumlöchern wohnen sollen - wir sind leider keiner begegnet.

Man muß sich nicht unbedingt ein Zelt oder einen Wohnwagen mitnehmen, sondern kann auch in einem der kleinen Häuschen, die mit Pritschen ausgestattet sind, wohnen.

Diese kleinen Holzhütten kann man mieten.Zur nächsten Meeresbucht sind es ca. 400 m - so das Schild ... nachgemessen haben wir es nicht.

Parga-Camping ist ganzjährig geöffnet und betreibt Duschen mit warmem Wasser rund um die Uhr. Da es mehrere WC-Häuser gibt, braucht niemand weit zum Örtchen zu laufen.

(2 Personen, 2 Motorräder + 1 Zelt = 4.000,- GRD p. T. in der Nachsaison.)

Unter alten, schattenspendenden Olivenbäumen schlagen wir unser Zelt auf und begeben uns zu Fuß in das gleich an den Campingplatz anschließende Städtchen.

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