Milos Camping


Die Einfahrt aus Eretria kommend ... und aus Chalkida kommend

Die Einfahrt liegt in einer Kurve, ist geringfügig abschüssig, da jedoch asphaltiert, für jedes Fahrzeug problemlos befahrbar. Vor der Rezeption (siehe Foto) braucht man keine Angst haben, ins Gedränge zu kommen . Der Hauptweg ist breit und asphaltiert, die Seitenwege aus fester Erde und ebenfalls gut zu befahren.

Der Mini-Markt ist gefüllt mit allem, was man so braucht. Auch er ist in der Vorsaison unter der Woche nicht ganztags geöffnet, aber wenn man etwas einkaufen will, wird einem zu jeder Zeit gerne aufgesperrt. Man kann auch während der ganzen Saison frisches Brot für den nächsten Morgen bestellen und hat man einen Sonderwunsch, ist man bemüht, auch diesen zu erfüllen.

Das Restaurant und die Bar waren in den Tagen, wo wir uns am Camping Milos aufhielten (1. - 12. Juni 2006) von Freitag - Sonntag geöffnet. Da der Ortskern von Eretria nur 1 km entfernt liegt (zu Fuß in gemütlichem Tempo in ca. 15 - 20 Minuten zu erreichen), ist eine abwechslungsreiche Nahversorgung an allen Tagen gesichert.
Die Preise des Restaurants lagen sogar etwas unter jenen der Restaurants an der Promenade in Eretria (z.B. Spaghetti Carbonara am Milos 5,- Euro, in einer Pizzeria in Eretria 5,50 Euro), was uns dazu veranlasste, am Wochenende am Campingplatz zu nachtmahlen.

Ganz außergewöhnlich für einen Campingplatz: drei PCs im Restaurant mit Internetanbindung und Spielen zu 1,50 Euro die Stunde.

Es gibt schöne, sanitäre Anlagen, die auch brav sauber gehalten werden. Klopapier ist vorhanden. Im Gebälk nisten Schwalben - und die sorgen beflissentlich dafür, dass die Gelsenpopulation am Platz permanent reduziert wird.

Die Stellplätze sind durch die üppige Begrünung des Platzes durch Bäume und Büsche angenehm schattig. Der Boden ist mit Gras bewachsen und wird ebenfalls sehr sauber gehalten.

Die Campingplatzbetreiber, die Brüder Christos und Nikos, sprechen auch Englisch. Sie (und der Rest der Familie) sind sehr bemüht, alle Wünsche ihrer Gäste zu erfüllen.

Am Kieselstrand kann man die Sonne pur genießen oder sich ein schattigeres Plätzchen unter einer der Palmen suchen. Als wir am Strand entlang spazierten, finden wir Sepia, Muscheln, Tang - ja sogar eine kleine Krabbe schreckte auf und flüchtete ins Meer. Da und dort packte einer der Campingplatzgäste Flossen und Harpune oder die Tauchausrüstung aus. Christos bestätigte später unsere Vermutung: im südlichen Evoikos Golf ist die Fauna und Flora im Meer noch sehr "gesund" und deshalb ein Paradies für all jene, die sich gerne unter der Wasseroberfläche aufhalten.

Der steinerne Turm mitten am Campingplatz ist ca. 200 Jahre alt und lässt vermuten, dass man sich auf ehrwürdigem historischen Schlachtboden befindet. Doch diesmal irrt der Stanahaufen-Fan! Der Turm war eine Windmühle - woraus sich auch erklärt, dass Fenster und Eingang zum Land hin eingebaut sind.

Ein Tipp am Rande: Da die Einfahrt zum Campingplatz in einer Kurve liegt, die sehr schnell gefahren wird, fahren wir von Eretria kommend immer fünf Kurven weiter und drehen dann auf einer Tankstelle um, um aus Richtung Stadt kommend nicht über die doppelte Sperrlinie über die entgegenkommende Fahrspur in den Platz einschwenken zu müssen (ist uns zu gefährlich und kostet weniger Nerven).

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Alle Texte und Fotos, wenn nicht anders angegeben, © Tatjana Suchovsky und Rudi Benesch.


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