Venedig - Parga

Bei Windstärke 2 nach Beaufort geht es über das Meer nach Igoumenitsa, wo wir überpünktlich für griechisch/zypriotische Begriffe gegen 19 Uhr die Fähre verlassen. Allerdings haben wir unsere Räder nicht so vorgefunden, wie wir sie abgestellt haben. Rudis Blauauge stand neben dem Deauverl ... die Arbeiter hatten es tatsächlich geschafft, das schwere Ding zu "verheben" (denn Schleifspuren fanden wir keine), ohne es zu beschädigen.


vorher


nachher

Noch vor Einbruch der Dunkelheit gelangen wir über herrliche kurvige 70 Kilometer nach Parga. Dort erstaunt uns, dass die Kurve bei der Statue des alten Kanaris zur Baustelle umgewandelt ist und uns diesmal nicht Horden von traumwandelnden Touristen zum langsam Fahren zwingen, sondern sogar für griechische Verhältnisse harte Bodenunebenheiten.

Nach der Villa Rossa halten wir und suchen Sofoklis im Reisebüro Kryoneri auf, der uns unser Zimmer vermittelt. Wir haben ihn um eine Unterkunft gebeten, wo wir unsere Motorräder gut abstellen können. Sofoklis schickt uns in die Villa Chrisoula, wo sich unsere "Augen" erst einmal ausruhen dürfen.

Villa Chrisoula

Dieses Gästehaus liegt etwas außerhalb des Zentrums von Parga und ist ideal für all jene, die ihr Fahrzeug gerne im Blickfeld haben.
Unsere Gastgeberin, Chrisoula, hat uns sogar angeboten, unsere Motorräder gleich gegenüber auf dem betonierten Privatgrundstück abzustellen, wo auch ihr PKW parkt, doch die Radeln stehen sehr gut im Olivenhain auf schottriger Erde gleich neben dem Eingangstor. So schauen sie zu uns, wenn wir in der Früh und am Nachmittag am Balkon Kaffee-Siesta machen.

Zu Fuß sind es gestoppte 10 Minuten zur nächsten Badebucht und 15 Minuten bis zum Hafen, dem Herz von Parga. Gleich gegenüber der Villa Chrisoula gibt es eine neu eröffnete Taverne - wir gehen jedoch die paar Schritte in die Taverna Yannis, deren Speisen wir besonders abends schon seit Jahren bevorzugen.
Zwei Minuten geht man bis zum nächsten Mini-Market.

Vor unserem Balkon ein Olivenhain, vor der Villa ein Garten mit Orangenbaum und prächtigen Blumen.

Von der Villa Chrisoula gibt es einen direkten Weg zur Bundesstraße, der jedoch nur gesand-schottert und besonders nach einem Regenfall sehr rutschig ist - also nur zu empfehlen, wenn du mit einem PKW unterwegs bist oder gut geübt im Offroad-Fahren. Die geringfügig längere, aber wesentlich sicherere Zu- und Abfahrt führt über den Schleichweg am Hotel Rezi vorbei.

Während unserer Zeit in Parga haben wir uns in dieser Villa sehr wohl gefühlt.

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Alle Texte und Fotos, wenn nicht anders angegeben, © Tatjana Suchovsky und Rudi Benesch.



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