TOLO - GITHIO (13. 5. 2004)

Kein Radar - nur ein Stromzähler
Diesen Reiseabschnitt haben wir bereits 2003 unter die Reifen genommen und beschrieben.

Es hat sich nichts Wesentliches verändert. Den Abschneider von Nafplio nach Mili haben wir wieder nicht gefunden und in Leonidio ist es immer noch eng. Allerdings haben wir diesmal die vermeintlichen Radarkästen näher in Augenschein genommen ... Irrtum! Es sind lediglich Stromzähler!

Leonidio

Herrliche Küstenstraße

Blick zurückHinauf nach Cosmas ziehen wir diesmal ohne Wohnmobile vor uns als Absicherung zum Gegenverkehr, etwas zügiger; auch deshalb, weil sich dicke Wolken über dem Pindos-Massiv zusammenbrauen. In Cosmas machen wir - stets mit einem Auge am Himmel - Mittagsrast, dann geht es die völlig desolate Fahrbahn hinaus aus dem Ort und über die Serpentinen der gut ausgebauten Straße den Berg hinab. Nur einmal müssen wir langsamer fahren: Sogar hier, fernab jeglicher Zivilisation, treffen wir auf zwei freilebende Hunde, die auf dem Asphalt herumlaufen.

Schon nach wenigen Kilometern verschwinden die Wolken und die Sonne treibt uns unter dem Leder den Schweiß aus den Poren.

Auf dieser Strecke haben wir gesehen, wie schnell sich die Fahrbahnbeschaffenheit in Griechenland ändern kann. War die Paßstraße hinauf nach Cosmas speziell oben am Plateau 2003 noch mit tiefen Schlaglöchern übersät, wurden die Mängel für den Touristenstrom im Frühjahr 2004 beseitigt. Die anfangs gerade verlaufende, später recht kurvige Straße von Skala nach Githio empfanden wir dieses Jahr weniger straßenmotorrad-freundlich und in etwas schlechterem Zustand als 2003.

Einfahrt in Kosmas - achtung! Gegenverkehr!An den Straßen wird überall gebaut und geflickt. Immer muss man damit rechnen, dass plötzlich ohne Vorwarnung die Asphaltdecke fehlt und einem staubiger Schotterkies entgegenlacht. Auch das Auto, das auf der zweispurigen Küstenstraße gleich hinter der Rechtskurve parkt, erinnert uns wieder einmal daran, dass im griechischen Straßenverkehr mit allem geechnet werden muss. Lediglich die Standplätze der Taxifahrer sind den Griechen heilig und werden nicht einmal zum Kurzparken missbraucht!

 


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