OLYMPIA - KORINTH (5. 6. 2004)

Wir verlassen Olympia über die Straße, die an der Ausgrabungsstätte vorbeiführt. Es ist zwar eine "gelbe", was sich bald darin zeigt, dass sie enger und enger wird. Achtung, sie wird auch von Reisebussen gefahren, was bei einer Begegnung in der Kurve ganz schön brenzlig werden kann!

Ca. 50 km kurverln wir uns begeistert von Olympia weg durch eine herrliche waldige Gebirgslandschaft, über gut asphaltierte aber oft nur einspurige Straßen mit eng geführten Flußübergängen.

Man folge den Schildern "Tripoli". Ist kein Tripoli-Schild an einer Kreuzung, folge man dem Straßenverlauf.

Irgendwann kommt man über ein einspuriges Brückerl über den Fluss Erimanthos. Irgendwann danach verbreitert sich das Bergstraßerl und die angespannten Nerven dürfen sich erholen. Aber nicht lange! Ein Erdrutsch hat die schöne, breite Straße zerstört. Als Umfahrung wurde ein einspuriges Asphaltband gelegt, das gleich wieder in die große Straße einmündet.

Abrupt endet das breite Band, abrupt auch die Seiten- und Mittellinien, um dem Fahrer Abwechslung zukommen zu lassen. Ein kleiner Ort, eine kleine Tankstelle. Die Straße windet sich fast noch enger als zuvor bis nach Langadia. In den interessanten Engpässen kommt uns diesmal glücklicher Weise kein Reisebus entgegen - es ist aber nie auszuschließen! In Langadia bleibt die einzige Streße des Ortes immer noch einspurig, doch - was für eine Überraschung! - zahlreiche Straßenspiegel beschleunigen eine zügige und sichere Durchfahrt.

Hier laden einige Lokale zum Verweilen ein und auch großzügig angelegte Parkplätze am Ortsende. Hier ist Ende mit den engen Kurverln.

Jetzt geht es zügig durch die frische Bergluft. Einige Kilometer nach Karkalou entdecken wir rechts einen Campingplatz. Wer hier zeltelt, sollte sich einen warmen Schlafsack mitnehmen!

Auf dem folgenden Streckenabschnitt haben nahe der Straße die Imker ihre Bienenstöcke aufgestellt. Einige der kleinen Tierchen kollidieren mit uns und müssen an der Verschalung unserer Motorräder ihr Leben lassen. Hier empfiehlt es sich, Visier und Jacke zu schließen!

Man folgt dem Straßenverlauf weiter, umrundet den Hauptplatz von Levidi nur halb, um sich wieder auf dem Weg nach Tripoli zu befinden. Einige kleine Orte noch, dann einige große Tankstellen. Wer bis nach Korinth oder Athen durchfahren will und nur noch wenig Sprit im Tank hat, sollte die Gelegenheit nützen. Bald schon beginnt die Autobahn und da gibt es die Tankstellen wieder einmal nur in den Ortschaften, nicht aber direkt an der Straße.

An der Mautstelle bezahlt der Motorradfahrer 0,90 Euro, 1,50 Euro kostet der PKW.
Auf dem Autobahnabschnitt bis Korinth gibt es zahlreiche Parkplätze - allerdings ohne jegliche Versorgungsmöglichkeit.

Bei der zweiten Abfahrt nach Korinth verlassen wir die Autobahn, fahren auf der Bundesstraße weiter bis zur Ampel, wo wir rechts abbiegen, nach Isthmia kommen und nach einigen Kilometern weiter zum Camping Isthmia Beach. Oder: Man scheidet erst bei der Abfahrt "Epidaurus" aus dem Schnellverkehr, dann ist der Anfahrtsweg über die Bundesstraße etwas kürzer.

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