DAS OLIVENÖLMUSEUM, SPARTA (aus unserer Tour 2003)


Für diesen Tag ist nur ein kleiner Ausflug nach Sparta geplant. Die Strecke, die nach einigen Kurven in einer langen Geraden endet, führt am beeindruckenden, immer noch schneebedeckten Mt. Taigetos vorbei.

Mt. Taigetos


Sparta - HauptstraßeSpartas Verkehrsaufkommen ist durch seine breiten, oft durch begrünte Verkehrsinseln getrennte Fahrbahnen weniger aggressiv als in anderen Großstädten. Die Ausgrabungen zu beschtigen, sparen wir uns. Von den Bauten der antiken Stadt soll nicht mehr viel zu erkennen sein.

Vielmehr interessiert uns das im Dezember 2002 eröffnete Olivenölmuseum. Es liegt mit Hausnummer 129 am Ende der Othonos-Amalias St. und ist im frisch renovierten Gebäude des ehemaligen Elektrizitätswerkes von Sparta untergebracht.

Eintritt: 2,- Euro.

Gut zusammengefügt: alte Aussenmauer mit neuem Gebäude Nummerierte Texttafeln (in Griechisch und Englisch) leiten den Besucher durch die Ausstellung und erklären Historisches und Objekte.
Im 1. Stock dokumentiert das Museum die Geschichte des Ölbaumes und der Olive in Griechenland anhand fossiler Funde bis in die heutige Zeit, in der moderne Künstler Ölbaumzweige oder Bäume darstellen.
Die Olive - nicht nur in Öl als Gemälde, sondern auch als Öl zur Zubereitung von Speisen, zur Körperpflege, als Seife und als Brennstoff zu Beleuchtungszwecken.

Geräte und Maschinen zum Öl-PressenEine Abteilung widmet sich den vielen verschiedenen Olivenarten - Olive ist eben nicht Olive, lernen wir -, sowie ihrer Aufzucht und Pflege.

Im Erdgeschoß zeugen Steine, Geräte und Maschinen davon, wie mühsam es einst war, das Öl zu pressen und zu verarbeiten. In Schaukästen werden 1:10-Modelle der modernen Verarbeitung gezeigt. Drückt man auf den Knopf an der Außenseite des Schaukastens, wird das Modell eine zeitlang in Bewegung gesetzt.

Ein kleiner Shop bietet Produkte aus Oliven sowie ausführliche Literatur und Poster zum Thema an.

Am Freiluftbereich, in dem künftig auf historische Art Öl gepresst werden soll, wird noch gearbeitet.

Wir fanden das Museum interessanter als so manche Ausgrabung. Seit seinem Besuch haben wir ein völlig anderes Verhältnis zur Olive, die wir im Bauernsalat oder auf unserem Tsatziki finden.

Apropos Olivenölseife: Wir haben sie sehr gerne, da sie normalerweise keine künstlichen Zusätze wie Parfum oder Fragance enthält. Allerdings kaufen wir nicht mehr jene, die an touristischen Trampelpfaden in Säckchen oder Schmuckverpackung angeboten werden. Wir entdeckten eine in einfachem Karton verpackt zum Preis von 1,20 Euro, die wesentlich kompakter, cremiger und ergiebiger ist.
... und im Supermarkt gibt es 250 g um 0,49 Euro ...

OlivenölseifeOlivenölseife

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