GITHIO (1. 6. 2004)


Hafen von GithioIn Githio dominiert der Hafen das Ortsbild, in dem auch noch alte Fischerboote mit Fischern drauf, die ihre Netze flicken, zu finden sind. Vor den Restaurants und Tavernen hängen Tintenfische aus. Das Bild entspricht dem des Reiseführers.

Während das eine Hotel beflissentlich renoviert wird, verfällt jenes daneben mit dem Schild "For Sale". Unzählige Speiselokale locken, doch richtig angesprochen hat uns keines. Hier fehlen, wie sonst üblich, die Speisekartenständer vor den Eingängen. In den Seitengassen der Altstadt kann man antik Amutendes käuflich erstehen - Touristenkram, der einfallsreicher erscheint als anderswo.

Leuchtturm

Von der Hafenpromenade mit ihren griechisch-klassizistischen Bürgerhäusern sieht man hinüber auf die durch einen Damm mit dem Festland verbundene Insel Marathónisi, auf der sich das Volkskundliche Mani-Museum befindet.

Ein Fischlokal, wie es im Reiseführer steht! Park am Hafen. Links hinter Büschen, die große Voliere.

In Githio gibt es keinen Badestrand, wohl mit ein Grund, weshalb sich die Campingplätze ein paar Kilometer außerhalb befinden.

Internetcafe in GithioDas Internetcafe gegenüber der Kirche nahe dem Kreisverkehr hat geschlossen. Aber es gibt ein anderes. Am Hafen entlang geht man vom Kreisverkehr aus in östlicher Richtung, bis man zur Parkanlage kommt, in dem eine große Voliere steht. Dahinter, im Gassselwerk, befindet sich das Lokal. Die PCs stehen im eingezogenen Zwischenstock, der über eine enge Wendeltreppe erklommen werden muss. Will man etwas trinken, muss man es sich von unten mitnehmen oder holen. Sitzt man erst einmal oben, kommt keiner und fragt nach. Auch wenn es mit der Verbindung nicht klappt, zerreißt sich niemand, um nachzusehen, woran es liegen könnte.
Mit 4,- Euro pro Stunde liegt der Preis der PC-Benutzung im Durchschnitt.

Fischerboot Da wir Githio nicht so interessant finden wie andere Städte, halten wir uns, wenn wir nicht gerade auf Tour sind, am Campingplatz auf. Irgendwie kommen wir auf die Idee, die Chromteile unserer Motorräder putzen zu wollen und ziehen zur Tankstelle, um uns ein Putzmittel zu kaufen. Tatsächlich findet sich eine recht große Dose im Regal. Als wir endlich analysiert haben, dass es sich wirklich für unsere Zwecke eignet und nach dem Preis fragen, ist die Verwirrung groß. Tankwartin und Tankwart versuchen auf drei Telefonen den Zuständigen zu erreichen, um ihn zu fragen. Endlich bekommen sie die Auskunft: 3,50 Euro. Wir müssen uns zurückhalten, um nicht in Jubelschreie auszubrechen!
Dann sitzen wir neben unseren braven Radeln am Campingplatz und putzen, bis alles wieder im Sonnenlicht glänzt und funkelt - wohl leicht kopfschüttelnd beobachtet von den anderen Campern. Allerdings ist Chromputzen im Urlaub sehr entspannend, ja fast schon Meditation!

Fischerboote in Githio.

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