INFOS (Stand Juni 2003)

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Tierwelt:

Egal, ob im Hotel oder in freier Natur - in Griechenland sollte man immer schauen, wohin man sich setzt, wohin man greift und wohin man steigt.

Seeigel und FischeIm Meer lauern - besonders an den Stränden am Peloponnes - die Seeigel, die wir im klaren Wasser vor Githio sogar schön fotografieren konnten. Deshalb immer Badeschuhe tragen und eine gute Pinzette mitnehmen!

An Land gibt es viele Schlangen, davon sind zwei Arten giftig. Größere Gefahr geht aber von den Skorpionen aus, die bevorzugt zwischen Steinen leben. Peter erzählte uns, dass er, seit er in Griechenland lebt, bereits zehn Mal von einem Skorpion gestochen wurde - dabei waren die Auswirkungen der einzentrimetrigen Tierchen schlimmer als die der großen.

Um Skorpione und Schlangen zu vertreiben (zB. wenn man durch eine Wiese zum Zelt gehen will), trampelt man eine Weile am Boden herum. Das mögen sie nicht. Garantie ist es aber keine!


Dieses liebe Tierchen, eine Westliche Sandboa (Eryx jakulus), trafen wir am Abend in Githio vor dem Campingplatz am Strand.

Schuhe, Handschuhe, Helm und Kleidungsstücke immer ausschütteln und kontrollieren!

Touristen gefährden sich, wenn sie sich auf Steinmauern setzen oder nach Steinen oder Holz greifen, das in der Landschaft herumliegt, ohne sich zu vergewissern, dass niemand darunter wohnt. Peter greift, wenn er in seinem Garten arbeitet, alles nur noch mit festen Arbeitshandschuhen an!

Die Insekten sind bis zu 10 Mal größer wie in Mittel- oder Nordeuropa. Auch die Wespen. Wir begegnetem einem 4 cm großem Exemplar, welches unbedingt auf dem Rückspiegel der Deauville mitfahren wollte. Tjaky war durch die Beobachtung des Tierchens einigermaßen vom Straßenverkehr abgelenkt und froh, einen Vollvisierhelm zu tragen.

Wir begegneten bis zu 7 cm goßen Käfern und noch größeren fliegenden Heuschrecken. Es dröhnt gewaltig im Helm, wenn er dich trifft. Es gibt einen festen Schlag, wenn er gegen deine Schulter knallt. Man sollte diese Insekten beim Motorradfahren in Griechenland nicht unterschätzen!
Im Bild rechts ein männlicher Nashornkäfer, dem wir in Parga begegnet sind.

Auch wenn viele Tiere harmlos sind, wie die Geckos oder der grüne Laubfrosch, den wir in einer Toilette am Parga-Camping entdeckten, sollte man immer damit rechnen, dass sie auftauchen, einen anspringen oder sich irgendwo verstecken. Durch beobachten unserer Umgebung haben wir oft vermieden, uns zu erschrecken, wenn da wirklich "einer" war.

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