Nafpaktos - Parga



Von Nafpaktos fahren wir die uns inzwischen bekannte Strecke zurück. Landschaftlich beeindruckend ist nur das Stückchen vor dem Lisimachia-See, sonst geht die Route durch Ebenen, recht gerade, aber wir kommen schnell voran. Hier gibt es auch genügend Tankstellen und Restaurants entlang der Straße.

Lokal in Amfilochia, wo es guten Cuttle-Fish gibt.Wir speisen wieder in Amfilochia, wo es auch prompt wieder zu tröpfeln beginnt. Obwohl es nicht so stark regnet wie bei unserer Binnenmeer-Umrundung, fahren wir diesmal noch vorsichtiger, denn die Straßen sind seit unserer Abfahrt aus Parga überall mit einer feinen Staubschicht bedeckt.

Nach Vonitsa biegen wir diesmal auf die kleinere, gelb eingezeichnete Straße ab. Ein Schild verspricht, daß wir in 12 km beim "Aktio" wären. Das Straßerl ist etwas enger und kurvenreicher, aber ebenfalls gut befahrbar.

Ab durch den Tunnel und zurück nach Parga. Bei immer noch strahlendem Sonnenschein bauen wir unser Zelt auf, doch bald danach grumpelt es wieder.


Durch die anhaltende Schlechtwetterperiode der folgenden drei Tage liegen wir am Campingplatz fest. Es ist der Sommer der großen Überschwemmungen in Österreich, Deutschland und Frankreich - nun bekommt auch Griechenland sein Schäufchen ab.

Wir erleben eine weiße Regenwand, die von einem Moment auf den anderen über den Campingplatz zieht. Sturmböen fegen über das Land und Wolkenbrüche verwandeln Nebenstraßerln in braunbrühige Bäche.

Eigentlich steht dieser Wagen auf einer asphaltierten Straße, nun im Bach.

Ein Wolkenbruch der besonderen Art geht nieder. Schnell haben wir uns in unser Zelt geflüchtet. Das Wasser im Vordach hat sich innerhalb von 10 Minuten dort angesammelt. Zwischen unseren Motorrädern bildet sich ein kleiner Bach. Der Campingplatz verwandelt sich in einen See.

Regen in Parga ...... und der Pegel steigt!

Zwischen den beiden obigen Aufnahmen liegen nur ca. 5 Minuten. Man beachte den Unterschied des Wasserpegels im Vordach des Zeltes!

Als wir später in die Stadt gehen, ist es uns nicht möglich, die Abkürzung über den Campingplatz zu benützen. Der Weg ist durch einen Bach versperrt, der so breit ist, daß wir ihn nicht überspringen können. Vier Stunden später sah der Weg wieder so aus:

In der Mulde floss ein Bach, zu breit, um ihn zu überspringen.

Nur gut, daß solche Unwetter in Griechenland nicht lange dauern - zumindest in Parga und an den Festlandküsten. Im Landesinneren, speziell in den Bergen, halten die Unwetter tagelang an. Wir hören, daß es in den Bergen im Norden sogar taubenei großen Hagel runtergeschmissen haben soll.

Da wir dem Schönwettertag kurz vor unserer Abreise nicht so recht trauen - er beginnt auch erst zu Mittag - spazieren und liegen wir lieber faul in der Sonne herum, als unsere letzte Tour Parga - Igoumenitsa - Ioanina - Arta - Parga zu fahren. Interessant daran wären auch nur die paar Kilometer von Igoumenitsa nach Ioanina gewesen, und diese sind wir in früheren Jahren bereits einige Male gefahren.

Schlußlichter

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