Die Inhalte dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Veröffentlichung in einem anderen Medium (auch auszugsweise) bedarf der schriftlichen Zustimmung der Seitenbetreiber.

Tjaky & Rudi
 
office@bikerwelt.at      
 
  NEWS
News-Archiv
 
  Niederösterreich
Niederösterr. - Burgenld.
Niederösterr. - Steiermark
Salzburg
Salzburg - Kärnten
Salzburg - Oberösterreich
Salzburg - Tirol
Salzburg - Steiermark
Oberösterr. - Steiermark
Kärnten
Wien

Griechenland 2007
Griechenland 2006
Griechenland 2005
Griechenland 2004
Griechenland 2003
Griechenland 2002
Griechenland 2001
Griechenland 1999
Bikerclubs Griechenland
 
  Bikerszene in Österreich
Clubs, Vereine, ...
Dachorganisationen
Events-Berichte
Biker-Benefiz Nachlese
Fahren im Konvoi
Motorradkalender

Bikerwelt-Aufnäher
 
  Sicherheitstipps
Schutzkleidung
Anhalte-/Überholweg
Neueinsteiger-Eckerl
Gefahren
Verkehrszeichen
Bastelstunde
Buchtipps
Bikerfreundliche Betriebe
Puzzles
Fotoimpressionen
Bikerwitze
Comix
An den Pranger
Tattoo
Forum
Grusskarten
Gästebuch
 
  Pioniere der Schotterstraße
Das Tagebuch
Italien 1956
 
  Touren-Links
Priv. Biker-Sites
Firmen
Organisationen
Motorrad-Recht
Wetter
Zeitschriften online
Linktausch
 
  Verkehr
Tourismus
 
  Wir
Unsere Motorräder
Geschichte der Bikerwelt
Pressespiegel
e-mail
Impressum
   
  seit 17.4.2000




ECKERL FÜR NEU- UND WIEDEREINSTEIGER

Der Schulterblick

Auch wenn ihn die meisten Autofahrer nicht machen und ihn sogar schon ein angeblich erfahrener Motorradfahrer strikte abgelehnt hat, ist er doch eines der wichtigsten Dinge beim Biken.

Das Argument der Verweigerer: "Wenn ich nach hinten schaue, sehe ich ja nicht, was vor mir passiert - und außerdem fährt man dorthin, wohin man schaut."

Von der Ausgangsposition des Körpers sind wir Biker den Autofahrern sicher einen Schritt voraus. Der Mensch in der Blechkiste muß sich erst mühsam herumwinden, um die Genickstarre zu überwinden. Am Bike hat man mehr Bewegungsfreiheit und macht keinen wirklichen Schulterblick, sondern einen "schräg-am-Oberarm-vorbei-nach-hinten-Blick". Nun gut ... nennen wir ihn weiterhin "Schulterblick".

Er dauert nur den Bruchteil einer Sekunde und braucht weniger Zeit, als wenn du das Tempo vom Tacho abliest.
Du sollst nämlich nicht feststellen, ob die blonde Lenkerin des roten VW-Cabrios mit dem grimmig dreinschauenden, glatzköpfigen, älteren Herren am Beifahrersitz eine echte oder eine Zuchtperlenkette trägt, sondern lediglich ckecken, ob sich etwas neben bzw. knapp hinter dir befindet - und das, kurz bevor du die Spur wechselst.
Worum es sich handelt, wenn etwas da ist, ist völlig egal.

In der Vorbereitung des Spurwechsels ist der Schulterblick das letzte Glied in der Kette. Alles andere hast du bereits geprüft: die Verkehrslage vor dir und jene hinter dir durch einen Blick in die Rückspiegel. Alles OK. Blinker raus, Schulterblick und Spur gewechselt - wenn's geht.

Man braucht keine Angst haben, ins Schlingern zu geraten (weil man "dorthin fährt, wohin man schaut"). Tust du es doch, dauert dein Schulterblick einfach zu lange.

Nachdem wir uns eine Weile selbst beobachtet haben, stellten wir fest, daß wir in manchen Situationen den Schulterblick sogar dem Blick in den Spiegel vorziehen.
Besonders Rudi schwört auf den Schulterblick. Ihm hat er auf seinem Weg zur Arbeit über die Tangente in Wien schon oft das Leben gerettet.


An der roten Ampel ...

kannst du den Schulterblick im Stehen üben.
Außerdem bietet sich Gelegenheit, die Nackenmuskulatur zu stärken.

Probiere es jetzt, wo du vor dem PC sitzt: Lasse deinen Kopf langsam kreisen, einmal rechts herum und einmal links herum. (Geht schon, schaut keiner her!) Knirscht und grammelt es?

Der Helm am Kopf ist ein zusätzliches (ev. ungewohntes) Gewicht. An einer roten Ampel kannst du die Zeit nützen und ein paarmal ganz langsam den Kopf kreisen lassen oder nach hinten schauen (langsam rechts und links). Das stärkt die Nackenmuskulatur und hilft dir auch beim Schulterblick.


© Copyright by Tatjana Suchovsky & Rudi Benesch
Die Inhalte dieser Website haben wir nach bestem Wissen zusammengestellt, können jedoch keine Garantie für Vollständigkeit oder Richtigkeit übernehmen. Wenn du einen Fehler oder missverständliche Passagen entdeckst, bitten wir um eine Mitteilung per E-Mail.