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EVENTS - BERICHTE

Toy-Run-WetteAls ein Wagen blitzeschnelle
langsam um die Ecke fuhr ...
15. 4. 2005

Freitag, 15.4.2005. Gegen 20 Uhr rotten sich beim Burgtheater mehr und mehr Motorradfahrer zusammen. Während in den Mauern des ehrwürdigen Gebäudes eine Vorstellung über die Bühne geht, warten draußen die Biker gespannt auf das, was an diesem Abend passieren soll und keiner weiß, wie lange es dauern wird: Ernstls Einlösung seiner letzten Toy-Run-Wettschuld. Eine Fahrt im Tretauto ein Mal um die Wiener Ringstraße.

Der schmutzige Hosenboden an Ernstls knallgelben Racing-Overall lässt vermuten, dass er heimlich trainiert hat. "Nein", versichert er uns. "Ich fahre heute zum ersten Mal mit diesem Tretauto. Der Anzug ist geliehen und es war keine Zeit mehr, ihn zu waschen."
Umso mehr stellen sich die 150 Motorradfahrer auf eine auch für sie beschwerliche Fahrt mit oftmaligem Anhalten ein.

21 Uhr. Es geht los. Wohlgeordnet macht sich der Konvoi auf den ca. 6,5 km langen Weg. Im Begleitzug finden sich auch die nach vorne absichernde Exekutive, zwei Radfahrer, ein Bus und ein PKW. Auch ein Ersatz-Tretauto ist mit auf Tour. Ernstl will eben für jeden Fall gerüstet sein.
Zuerst geht es bergab. Der Tacho zeigt Spitzengeschwindigkeiten bis zu 25 km/h.

21:06 Uhr. Ernstl biegt auf den Franz-Josefs-Kai ein. Die gemeinsame Ausfahrt geht immer noch flott, im ersten Gang und Standgas, voran.

21:10 Uhr. Schwedenplatz. Die Nachtschwärmer staunen nicht schlecht über den unerwarteten Anblick eines Tretauto-Fahrers im abendlichen Straßenverkehr, gefolgt von z.T. warnblinkenden, z.T. fröhlich hupenden Motorradfahrern.
Ab der Urania wird es schwieriger für den Mann an der Spitze. Ab hier geht es bergauf - eine Tatsache, die uns erst an diesem Tag bewusst wird.
Die eine MS strampelt weiter, den Stuben- und Parking entlang. Das Tempo des Konvois reduziert sich leicht. Trotzdem: kein Stau auf der 1. Spur, die für die Dauer der Fahrt dem Tretauto und den Motorrädern vorbehalten ist.

21:20 Uhr. Die Oper liegt hinter uns. Ab dem Burgtor wird es für Ernstl leichter, denn die Steigung ist bezwungen. Nun beginnt der Endspurt.

21:30 Uhr. Ernstl biegt zum Burgtheater ab. Die Aufgabe ist geschafft - Ernstl auch. Sein größter Wunsch in diesem Moment: "Umziehen!" Sein leicht wattierter Overall, der wohl für kühleres Wetter als das dieser lauen Frühlingsnacht konzipiert wurde, muss völlig durchgeschwitzt sein.

Ernstl ist glücklich. Er hat die Runde auf der Ringstraße vollendet - und das sogar so zügig, das der ca. 500 m lange Konvoi hinter ihm kaum ins Stocken geriet. Günther, sein Wettgegner, entlässt ihn aus der Schuld.

Mit dieser nächtlichen Rundfahrt wollten Ernstl und die ihn begleitenden Motorradfahrer aber auch ihre Solidarität mit allen Sozialarbeitern zeigen, die sich das ganze Jahr für Hilfsbedürftige abstrampeln.

Die nächste Toy-Run findet am 19. Juni 2005 statt. Neue Wetten werden von Ernstl noch angenommen!

 


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