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EVENTS - BERICHTE

Cola, Eis und Motorrad -
ein Besuch im Kinderwohnheim Pitten
16. 7. 2006

Die "Toy-Run", an der jedes Jahr tausende Motorradfahrer teilnehmen, ist auch vielen Nicht-Motorradfahrern bekannt. Dass es zwischen dieser alljährlich stattfindenden Benefizfahrt noch einige andere, viel kleinere "Toy-Runs" gibt, weiß kaum jemand. Die "Gelbjacken" nennen so etwas "gemeinsame Ausfahrt". Wo bei anderen Motorradclubs das Mittagessen als gemütlicher und ausgiebiger Ruhepunkt eingeplant ist, geht es bei der Toy-Run-Crew jedoch erst richtig los.

48 MotorradfahrerInnen, hauptsächlich leuchtgelb bejackt, starten um 9 Uhr vom SCS-Parkplatz südlich von Wien und bewegen sich im Konvoi über die Bundesstraßen. Das Ziel ist Pitten, ein kleiner Ort in Niederösterreich, wo sie bereits erwartet werden.

Als wir in den Garten des Kinderwohnheims einbiegen, winken uns schüchtern ein paar Kinder zu und der Geruch von Gegrilltem kitzelt uns in der Nase. Während die Kinder im Garten Fußball oder Sand spielen, laben sich die Gelbjacken und ruhen sich noch ein paar Minuten aus, denn es steht noch ein actionreicher Nachmittag an. Auch die Kinder dürfen zum Grillbüffet. Was sie jedoch viel mehr als Bratwurst und Kotelett interessiert, sind die kohlesäurehaltigen Erfrischungsgetränke. Durstlöscher wie Cola & Co gibt es im Wohnheim nur an ganz besonderen Tagen.

Nach dem Essen wird es anstrengend für einige Herren der Toy-Run-Crew. Sie wollen sich gegen die Kinder im Fußball messen. Zwei Tore, ein Ball und ein grüner Rasen sind vorhanden, also steht dem nichts entgegen und los geht's! Während sich die Zuschauer im Gras niederlassen und die Mannschaften anfeuern, wird am Spielfeld auf beiden Seiten verbissen und mit vollem Einsatz gekämpft. Schon bald ist es augenscheinlich: Die Pittner Junioren sind den gelben Senioren haushoch überlegen. Schwer angeschlagen - besonders physisch - schleppen sich die Gelbjacken in die Pause, die sie dazu nützen, die Spielzüge mit den Favoriten zu diskutieren. Kinder und Gelbjacken kommen sich bei diesen Fachgesprächen näher.

Inzwischen ist das Grillbuffet im Garten überflüssig, die Mägen sind gefüllt. Die vorbereiteten restlichen Speisen und das Geschirr gehören in die Küche. Kein Problem für die eingespielte Toy-Run-Crew: Sie bilden eine Kette und schneller als gedacht, sind die Sachen im Haus.

Auch in der zweiten Spielhälfte macht das Toy-Run-Team viel zu wenig Druck unter den Ball. Überhastet schießen sie aus aussichtsreichen Positionen am Tor vorbei.

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Die durchtrainierten Pittner drängen weiter und machen mit koordinierten Aktionen abermals die bessere Figur, während die Gegner eher tollpatschige Ballbehandlung zeigen und die Abwehr patzt. Mit dem 12. Tor der Pittner, dem nur zwei des Teams der Toy-Run gegenüber stehen, endet die Begegnung. "Es ist ja toll, dass die Kinder gewonnen haben", kommentiert eine Gelbjacke schweißgebadet das Fiasko, "aber gleich sooo hoch?"

Kurz vor 14 Uhr versammeln sich alle vor dem Haus, um den Ablauf des weiteren Nachmittags zu besprechen. Die Kinder dürfen "Eis essen fahren". "Eis essen" im ca. 300 Meter entfernten Gasthof der Familie Manhalter und "fahren" mit den Motorrädern. Dazu gibt es für die Kinder, die schon ihre Fahrradhelme parat halten, eine Einschulung durch Gerda.

Im Gasthof erreicht die gute Stimmung ihren Höhepunkt. Sonnenschein und Motorrad fahren, gepaart mit Eis und guter Laune macht für alle aus diesem Tag etwas ganz Besonderes.



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Zwischendurch noch ein Fotoshooting mit Samantha (und Gerda) auf dem Toy-Run-Mobil. Samantha hatte am Tag der Toy-Run 2000 ihren dritten Geburtstag. Nach einem Happy Birthday aus 6500 Kehlen bekam sie damals von Ernstl einen riesigen Teddybären überreicht. Was aus der kleinen Samantha geworden ist, seht ihr im Bild unten - was aus dem Teddybären geworden ist, verrät sie uns nicht!

Nachdem sich alle gelabt haben, heißt es abermals "aufsitzen" - auch für die Kinder, denn die werden im Toy-Run-Konvoi ins Wohnheim zurückgebracht.

Nach einem herzlichen Abschied treten die Gelbjacken die Heimfahrt an. Die "gemeinsame Ausfahrt" der Toy-Run-Crew, findet später, irgendwo am Stadtrand von Wien, ihr Ende.

* - * - * - * - * - * - *

Das 46 Kinder fassende Wohnheim in Pitten war im Jahr 2000 das Ziel der alljährlich stattfindenden Toy-Run. Von der damaligen Geldspende reisten alle Kinder in den Disneyland® Resort Paris und konnten außerdem, statt ihre Sommerurlaube wie üblich in Jugendherbergen zu verbringen, ihre Ferien in Kinderhotels genießen.

TOY-RUN Biker für Kinder - Spendenkonto-Nr. 00037865188 BLZ 20111
Nähere Informationen: Ernst Graft jun., 0664/433 15 90, info@toyrun.at, www.toyrun.at.


 


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