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EVENTS - BERICHTE

MRF St. PöltenSonnenschein und Himmelstein -
4. St. Pöltner Motorradtreff am Ratzersdorfer See
30.5. - 2. 6. 2002

Als wir auf die Bundesstraße abbiegen, springen uns gleich die ersten Pfeile ins Auge, die uns bis zum Ziel in außergewöhnlich großer Zahl unübersehbar den Weg weisen. Dafür hatte das Organisationsteam der MRF St. Pölten doppelte Schicht geschoben, denn Vandalen hatten in der Nacht einen erheblichen Teil der Schilder zerstört.

StraßenmalereiSamstag, gegen 10 Uhr, setzt sich der erste Trupp in Bewegung, um die große Ausfahrt in Angriff zu nehmen. Wir entscheiden uns, die kleine mitzufahren. Pünktlich um 12:45 Uhr treffen drei einspurig motorisierte Herren der Gendarmerie am Festplatz ein, um die Gruppe sicher durch St. Pölten zu geleiten. In solchen Momenten schlägt das Bikerherz höher: die Farbe der Ampeln ist uninteressant. Wir haben Vorfahrt.

Bestens organisiert - die Guides der MRF St. PöltenDraußen im Grünen übernehmen unsere Guides die Absicherung der Kreuzungen. Das vorgegebene Tempo der Spitzengruppe ist recht flott, doch dank der ausgezeichneten Organisation der MRF St. Pölten geht keiner der gemütlicher Fahrenden verloren. Die Guides warten mit ihrem Tipp zum Abbiegen so lange, bis auch der Letzte in der etwas zerrissenen Schlage an ihnen vorbeigefahren ist, überholen dann den gesamten Pulk, um sich am nächsten neuralgischen Punkt wieder helfend weisend aufzustellen und abzusichern.

Am TreffpunktUnsere "Voralpen-Tour" führt uns bei angenehm sommerlicher Temperatur über die interessant-kurvige Strecke Obergrafendorf, Eschenau, Tradigist, Türnitz, Schwarzenbach auf "die Luft" und retour über die B39 nach Kirchberg und Kammerhof (eine Tour, die absolut empfehlenswert ist!). Auf einem Parkplatz vor St. Pölten vereint sich unsere Gruppe mit den vormittags losgefahrenen "Mostviertel-Tourern". Gemeinsam im nun geschlossenen Konvoy durchfahren wir in bunter Marken- und Typenvielfalt St. Pölten.

Idylle am SeeAm Festplatz hat die leise Musik aus dem großen Zelt inzwischen die letzten Schläfer aus den kleinen Zelten, die sich zahlreich am Seeufer entlang finden, gelockt. Das Wasser ist sauber und rein. Fische tummeln sich darin. Leider ist es etwas zu kühl, um ein Bad zu nehmen.

Karl-Heinz begrüßt die Gäste.Karl-Heinz Himmelstein, der Präsident der MRF St. Pölten, ist zufrieden. Inzwischen sind ca. 300 Biker eingetroffen und bis zum Abend werden es noch mehr werden. Obwohl alles wie am Schnürchen zu laufen scheint, hat er bereits einige Kleinigkeiten entdeckt, die es im nächsten Jahr zu verbessern gilt.

Die Teilnehmer der Ausfahrten haben nicht viel Zeit, sich zu erholen, denn um 17 Uhr beginnt der nächste Programmpunkt: Franz Schlögl, der fünffache Staatsmeister im Trial, zeigt, was man mit einem ca. 90 kg schweren Motorrad alles machen kann.

Der Staatsmeister in Ruhestellung"Papa, warum macht der das Auto kaputt?" fragt ein kleines Mädchen entsetzt. Der Vater beruhigt es: "Das war schon kaputt!" Der Meister des Trials fährt drüber hinweg, als wäre es ein Kinderspiel.
Am meisten scheint es ihm Spaß zu machen, die Zuschauer zu erschrecken, auf die er gezielt zufährt, im allerletzten Moment aber abschwenkt oder ein bißchen mit dem Rad herumhüpft und den Hinterreifen knapp neben ihren Zehen aufsetzt.

Danach fegt ein wildes Quintett über Schotter und Beton und staubt die Festbesucher kräftig ein. Da staunt der Laie und dem versierten Biker bleiben die Augen stecken, was die Burschen auf und mit ihren Motorrädern aufführen! Daß ihre Supermotorradvorführung keine reine Show ist, zeigen zwei Stürze, die glücklicherweise ohne Verletzung abgehen.

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Nachdem wir uns den Staub aus den Augen gewischt und aus den Klamotten geklopft haben, kümmern wir uns um unseren knurrenden Magen. Die Auswahl an Speisen im Festzelt ist nicht groß, dafür sind die Preise akzeptabel und die Stimmung bombig. Vor der Bühne sind bereits die Tombola-Preise ausgestellt. Abends werden die "Doc Stokkinen" live die Stimmung im Zelt aufheizen.

Wir schlendern noch ein bißchen über den Platz, bewundern unzählige fesche Radln und verlieren uns in Benzinplauderei.

Die Sonne wird bald untergehen. Wir machen uns auf den Heimweg, was uns sehr leid tut, denn wir wären gerne noch länger geblieben.

"Es ist besser, es tut einem leid gehen zu müssen, denn dann hat man sich doch wohlgefühlt", meint Rudi - womit er völlig Recht hat.

Das ist ein Koffer!


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