Die Inhalte dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Veröffentlichung in einem anderen Medium (auch auszugsweise) bedarf der schriftlichen Zustimmung der Seitenbetreiber.

Tjaky & Rudi
 
office@bikerwelt.at      
 
  NEWS
News-Archiv
 
  Niederösterreich
Niederösterr. - Burgenld.
Niederösterr. - Steiermark
Salzburg
Salzburg - Kärnten
Salzburg - Oberösterreich
Salzburg - Tirol
Salzburg - Steiermark
Oberösterr. - Steiermark
Kärnten
Wien

Griechenland 2007
Griechenland 2006
Griechenland 2005
Griechenland 2004
Griechenland 2003
Griechenland 2002
Griechenland 2001
Griechenland 1999
Bikerclubs Griechenland
 
  Bikerszene in Österreich
Clubs, Vereine, ...
Dachorganisationen
Events-Berichte
Biker-Benefiz Nachlese
Fahren im Konvoi
Motorradkalender

Bikerwelt-Aufnäher
 
  Sicherheitstipps
Schutzkleidung
Anhalte-/Überholweg
Neueinsteiger-Eckerl
Gefahren
Verkehrszeichen
Bastelstunde
Buchtipps
Bikerfreundliche Betriebe
Puzzles
Fotoimpressionen
Bikerwitze
Comix
An den Pranger
Tattoo
Forum
Grusskarten
Gästebuch
 
  Pioniere der Schotterstraße
Das Tagebuch
Italien 1956
 
  Touren-Links
Priv. Biker-Sites
Firmen
Organisationen
Motorrad-Recht
Wetter
Zeitschriften online
Linktausch
 
  Verkehr
Tourismus
 
  Wir
Unsere Motorräder
Geschichte der Bikerwelt
Pressespiegel
e-mail
Impressum
   
  seit 17.4.2000




EVENTS - BERICHTE

7. Krampus-Gespannfahrertreffen
Maria Lanzendorf
6. 12. 2003

Die Wintersonne knallt uns ins Gesicht, als wir in der Früh aus dem Fenster schauen, doch der Wettermann im Radio prophezeit Sturmböen bis 120 km/h und Schneefall am Nachmittag. Wir beschließen deshalb, zweispurig mit Winterreifen nach Maria Lanzendorf zu fahren - schließlich sind die meisten, die dort einander treffen, auch zweispurig unterwegs, allerdings ohne Winterprofil und mit nur drei Rädern.

Als wir uns dem Ort des dreitätigen Gespannfahrertreffens nähern, zieht sich der Himmel mit dunklen Wolken zu und die Lufttemperatur fällt deutlich ab. Der milde Herbst des Jahres 2003 wird nun endgültig vom Winter verdrängt.

In Maria Lanzendorf sind bereits einige Gespanne, ein Quad und zwei Einspurige eingetroffen. Ein einziger Wind- und Wetterfester hat sein Zelt im Windschatten eines Gebäudes im Klostergarten der Pfarre Maria Lanzendorf aufgebaut. Der Rest logiert wohl im ehemaligen Pestturm.

Am Lagerfeuer ist es gemütlich warm, doch der stark böige Wind treibt uns immer wieder beißenden Rauch in die Augen. Den Krähen, die um den Kirchturm kreisen, ist es bereits unmöglich, ihre Flugbahn einzuhalten. Wie Papierfetzen werden sie durch die Luft getrieben.

Auch in seiner 7. Auflage bietet das Treffen bereits traditionell keine sensationellen Programmpunkte. Im Mittelpunkt stehen die Gespanne selbst und die Menschen, die sie fahren. Ob Oldtimer oder modernes Styling, ob keilförmige Windschlüpfrigkeit oder Beiwagen "mit viel Platz für die Zehen", ob Prüfstand der Winterfestigkeit von Fahrer und Beifahrer oder phantasievolles Erträglichmachen tiefer Temperaturen im Eigenbau - jedes Gefährt hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Persönlichkeit und seinen eigenen Reiz.


Gegen 11 Uhr ruft Gerhard zum Aufsitzen. Es dauert einige Zeit, bis alle warm verpackt sind und ihren Platz eingenommen haben. Über Gramatneusiedl, Seibersdorf, Stotzing und Eisenstadt geht es nach Donnerskirchen. Wir machen das Schlusslicht und können beobachten, wie der kleine Konvoy immer wieder von Windböen attackiert und wellenförmig in seiner Spur versetzt wird. In den Serpentinen kurz vor Eisenstadt hebt mancheiner mit seinem Beiwagen ab und mutiert kurzfristig zum Einspurigen.

Das Mittagessen im weihnachtlich geschmückten Saal des Gasthof Weissenbäck zieht sich in die Länge - was jedoch keinem der Anwesenden zuwider ist. Man genießt die Wärme, die Plauderei, das vorzügliche und sehr reichliche Essen sowie zwischendurch die Erdnüsse, die nicht lange ihre Aufgabe als Tischdekoration überstehen.

Betrüblicher ist da die Meldung, dass es zu regnen angefangen hat. Für die Rückfahrt ist völlige Vermummung angesagt, denn zwischen den Regentropfen treiben schon ein paar Schneeflocken durch die kalte Luft.

Wir begleiten den Konvoy noch bis Hof am Leithagebirge, wo er links abbiegt, wir aber nach Wien zurückfahren, um unsere aufkeimende Verkühlung zu bekämpfen. Eine Steppvisite bei einem Wintertreffen ist eine interessante Sache, doch wir bevorzugen - wir gestehen - eindeutig wärmere Gefilde. Wieder haben wir etwas gelernt: Fährst du zu einem Wintertreffen, zieh dich um drei Schichten wärmer an, als du glaubst zu benötigen!


Zurück zur Veranstaltungsübersicht



© Copyright by Tatjana Suchovsky & Rudi Benesch
Die Inhalte dieser Website haben wir nach bestem Wissen zusammengestellt, können jedoch keine Garantie für Vollständigkeit oder Richtigkeit übernehmen. Wenn du einen Fehler oder missverständliche Passagen entdeckst, bitten wir um eine Mitteilung per E-Mail.