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EVENTS - BERICHTE

Treffen des MRC Kodiaks
26.6.2009

Ein Gastbericht von Andi, Präsi der "Echt'n"
mit Übersetzung des Österreichischen ins Deutsche in [ ] für unsere Freunde und Leser aus dem Ausland.

Es ist jetzt schon a Zeitl [eine Zeit lang] her, als ein paar Mannen der damals noch nicht gegründeten Kodiaks bei uns im Club vorstellig wurden. Seit damals, immerhin acht Jahre her, will unser Präsi und andere auch auf eine Veranstaltung der Kodiaks fahren.
An was hat es gelegen, dass wir noch nicht bei ihnen waren? Meist am Termin. Wir waren auf einem anderen Treffen, im Urlaub oder in der Arbeit. Wir schreiben 2009, diesmal sollte es klappen. Es ist zum selben Termin zwar auch ein Treffen eines anderen befreundeten Clubs, aber Präsi hat es sich vorgenommen, komme was wolle. Und wenn er sich in was verbeißt, dann macht er das auch.

 

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So war es dann auch. Die meisten Niederösterreicher hatten mit Hochwasser zu kämpfen, entweder als Einsatzkräfte oder als Betroffene. Es war nicht verwunderlich, dass niemand der Echt'n mitfahren wollte, denn die Gewitterwolken die den ganzen Tag über Niederösterreich hingen, verdarben jeden Spaß am biken.

Präsi startete um 14:10 Uhr vom Club und traf sich mit Sabine, Jimmy und den Twins am Parkplatz vom Schachterlwirt [Filiale einer weltweiten Burger-Kette mit schottisch anmutendem Namen] in Leobersdorf um 14:35. Also ziemlich Gaas gegeben am Bandl [auf der Autobahn]. Das Treffen war bestens beschildert, schon 20 km vorher ein Plakat nach dem anderen. An der Einfahrt zum Wald sind wir vorbeigefahren. Kurz gewendet und schon fuhren wir auf einem Feldweg bergauf. Als Präsi sein Bike abstellte, war man gerade dabei, das Begrüßungsstamperlbankerl aufzubauen. Absolut freundlich wurden wir begrüßt und gleich nach den Wünschen gefragt. Ich entschied mich für den Williams. Der wiederum hinterließ ein unbestimmtes Brennen im Hals, das mich gar nicht an Birnen denken ließ - na wurscht. [Auch egal.]
Nachdem Sabine & Jimmy mit den Twins und dem Wagl den Berg bezwungen hatten, machten wir uns auf, das Gelände zu erkunden.

Das Gelände

Das Festgelände lag absolut hochwassersicher am Eingang eines bereits vor Jahren geschlossenen Bergwerks. Höchstens ein Bergrutsch oder ein Einbrechen alter Stollen könnte das Treffen noch verhindern. Die Kodiaks haben sich alle Mühe gegeben. Rechter Hand war die Musikbühne und der ca. 20 Meter tiefer liegende Zeltplatz, mittig lag die Schnapsbar in einem alten Planwagen. Linksseitig der Peckerlmeister [Tattookünstler] mit Gefolge, dann die allseits beliebten Versorgungsstandln, Bonkassa, Leberkäse, Brutzelfleisch, Kaffee und Kuchen, in selbiger Reihenfolge. Etwas höher gelegen die Flüssigkeitsversorger mit allem was das Bikerherz begehrt.

Das Festl

Bestens mit Bons ausgestattet (10 Bons 5 Eulen [Euro]) stiegen wir zu den Getränkestandln auf. Bene, der Präsi lehnte auf einer der drei bestens für eine Bar geeignete große Kabeltrommeln, als er uns erblickte. Ich sah richtig die Freude in seinen Augen, als er uns Echte sah. Während wir uns begrüßten, wurde bereits ein Radler eingeschenkt. Die Preise waren ok. 5 Bons für 1/2 Liter Getränk, ebenso für Colamischgetränke und Longdrinks an der Schnapsbar. Stamperl selbst für 3 Bons. Natürlich standen wir ewig an den Kabeltrommeln, da Präsi wieder einige Biker kannte und bereits mit ihnen im Gespräch war. Währenddessen immer wieder kritische Blicke zum Himmel, wo dunkle Gewitterwolken sich mit Sonnenschein ablösten.

Während wir uns unterhielten und Schmäh führten [herumulkten, Spaß hatten] baute die Band "Reaktiv" auf und machte den Soundcheck. Im Hintergrund lief immer wieder Michael Jackson, der sich einen Tag zuvor zu Elvis Presley, Buddy Holly, Freddy Mercury und John Denver gesellt hatte, um mit ihnen ab sofort gemeinsame unendliche Jam Sessions abzuhalten.

Bene war bemüht alle ankommenden und abfahrenden Gäste zu begrüßen. Es war ein Kommen und Gehen, denn wie gesagt, der Regen und das Wasser hielt die Leute in Atem. Der eine musste nach Hause auspumpen, die anderen schlafen gehen, weil sie die ganze Nacht pumpten oder wem anderem halfen. Der benachbarte Club MC Soldier musste auch wieder weg, da sie heute im Clublokal den Elektriker oder Installateur zu Besuch hatten. Doch für einen Anstandsbesuch hatten sich alle Zeit genommen. Ebenso zwei Member der Snow Hill Drivers. Wir unterhielten uns noch eine Weile bestens mit Schnuderl und einigen anderen (solltet ihr dies lesen bitte nicht böse sein, dass ich mir eure Namen nicht gemerkt habe).

Als wir wieder beim Aufbruch waren, war Präsi Bene gerade dabei seine Sünden abzubüßen, da er sich freiwillig in ein Beiwagl einer Puchernen 250 TF setzte und der Fahrer so einige Runden mit ihm drehte, jedoch immer im Trift. Der Gatsch [Matsch, weicher Boden] machte es so richtig schön rutschig. Der Fahrer: "Mocht nix, des kärcha ma oh und daun geht's scho wieda." [Macht nichts, das spritzen wir mit dem Kärcher ab, dann geht das wieder.]

Wir verabschiedeten uns, nicht ohne ein Präsidentenfoto zu machen und fuhren zu Sabine und Jimmy heim, ehe wir zum Treffen der Blue Knights III nach Nickelsdorf aufbrachen. Wie eingangs gesagt, immer zeitgleiche Termine.

Resümee: De Burschn - olle leiwaund [großartig] und schwa in da Uadnung [ok], das Gelände bestens geeignet für alle Unanständigkeiten, da weit entfernt von jeglicher Zivilisation, aber voll gemütlich und es lädt zum Wiederkommen ein, dass wir sicher auch machen werden.

Text und Fotos: Andi, Präsi der "Echt'n"
[Übersetzung: Tjaky]


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