Die Inhalte dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Veröffentlichung in einem anderen Medium (auch auszugsweise) bedarf der schriftlichen Zustimmung der Seitenbetreiber.

Tjaky & Rudi
 
office@bikerwelt.at      
 
  NEWS
News-Archiv
 
  Niederösterreich
Niederösterr. - Burgenld.
Niederösterr. - Steiermark
Salzburg
Salzburg - Kärnten
Salzburg - Oberösterreich
Salzburg - Tirol
Salzburg - Steiermark
Oberösterr. - Steiermark
Kärnten
Wien

Griechenland 2007
Griechenland 2006
Griechenland 2005
Griechenland 2004
Griechenland 2003
Griechenland 2002
Griechenland 2001
Griechenland 1999
Bikerclubs Griechenland
 
  Bikerszene in Österreich
Clubs, Vereine, ...
Dachorganisationen
Events-Berichte
Biker-Benefiz Nachlese
Fahren im Konvoi
Motorradkalender

Bikerwelt-Aufnäher
 
  Sicherheitstipps
Schutzkleidung
Anhalte-/Überholweg
Neueinsteiger-Eckerl
Gefahren
Verkehrszeichen
Bastelstunde
Buchtipps
Bikerfreundliche Betriebe
Puzzles
Fotoimpressionen
Bikerwitze
Comix
An den Pranger
Tattoo
Forum
Grusskarten
Gästebuch
 
  Pioniere der Schotterstraße
Das Tagebuch
Italien 1956
 
  Touren-Links
Priv. Biker-Sites
Firmen
Organisationen
Motorrad-Recht
Wetter
Zeitschriften online
Linktausch
 
  Verkehr
Tourismus
 
  Wir
Unsere Motorräder
Geschichte der Bikerwelt
Pressespiegel
e-mail
Impressum
   
  seit 17.4.2000




EVENTS - BERICHTE

Ein Treffen der anderen Art
2. Int. Voralpenevent HD 2001
4. 8. 2001

Vom 2. - 5. August verspricht der Flyer dieses Treffens in Hofstetten/Pielachtal (Nö) eine Attraktion nach der anderen. Auf der Homepage wird sogar eine Bikerhochzeit angekündigt. Wir beschließen, den Samstag auf diesem Event zu verbringen und lassen uns offen, wann wir heimkehren. Der 1. St. Pöltner Harley Club-Austria lädt zum Fest und wir kommen.

Daß wir uns bei der Anfahrt verirren (ausgeschildert ist nichts), macht uns angesichts der netten Nebenstraßen, über die uns die hilfreiche Bevölkerung schickt, nichts aus. Die Parade nach St. Pölten mit Spendenübergabe ist auch erst um 14 Uhr angesetzt, also haben wir genügend Zeit zum Bummeln. Endlich angekommen, stellen wir fest, daß auf das Gelände nur Harleys fahren dürfen ... An diesem Tag fahren wir die falsche Marke.

Während die Markengleichen im Rasen des Festplatzes glänzen, stehen Yamahas, Ducs, Kawas und Hondas im Schotter außerhalb des Zaunes. Es soll uns recht sein. Dem Veranstalter ist es zu verdanken, daß die Schaulustigen vor dem Tor nur andere Marken als Harleys zu sehen bekommen, da 80,- öS Eintritt für ein bißchen Harley-Schauen vielen zu viel ist.

Nachdem wir unseren Obulus entrichtet und das grüne aufschriftslose Plastikarmband empfangen haben, schlendern wir über den Platz. Da gibt's viel zu sehen: Harley-Händler, Harley-Vermieter, Marktfahrer mit Harley-Acessoires, Standler mit Kunst und Kult um Harley. Im Bierzelt wird Bier, Käsekrainer, Debreziner und Grillhenderl angeboten. Will man Antialkoholisches, muß man sich das an einem anderen Stand besorgen. Einen Heurigen gibt es auch.

Immer wieder hören wir die Durchsagen des Veranstalters, daß "die Harley-Fahrer nicht vergessen sollen, sich pünktlich um 14 Uhr für die Paradefahrt nach St. Pölten bereit zu machen".
Irgendwie fühlen wir uns nicht betroffen. Wir fahren keine Harley.

Also lassen wir sie ziehen und fotografieren ihnen nach. Die in den orangenen T-Shirts sind vom St. Pöltner Harley Club. Die im grünen das "Bodenpersonal" am Eingang. Für die Zurückgebliebenen ist kein Programmpunkt vorgesehen, sieht man von den lauten Musikfragmenten ab, die sich mit langen Störgeräuschen abwechseln.

Über uns kreist meistens ein mietbarer Hubschrauber, der in faszinierendem Kunstflug seine Passagiere über den noch sonnigen Himmel befördert. Zwei Waghalsige werfen sich vom Bungee-Kran.

Gegen 16 Uhr kehren die Harleys zurück. Um 18 Uhr soll die Hochzeit auf der Hauptbühne stattfinden. Bis dahin ist Musik aus der Dose angesagt, die jetzt auch anstandslos funktioniert.

Wir spazieren zu den Campingzelten und staunen nicht schlecht, als wir sehen, wie ein Member des niederbayrischen Chapters seine Luftmatratze von seiner Harley aufblasen läßt. An einer Kupplung ist ein kleiner Kompressor angeschlossen, der Luft in die blaue Plastikhaut pumpt.

Inzwischen haben sich die Wolken zugezogen. Wind kommt auf. Einige Standler sichern ihre Zelte ab, die meisten räumen die Ware ein und ziehen heimwärts.

Die ersten Tröpfchen vom Himmel werden nicht ernst genommen, doch sie vermehren sich rasch. Als der Platzregen perfekt ist, flüchten die meisten ins Bierzelt.
Auch die vom Vienna Chapter und der vom Upper-Austria-Chapter.
Die ca. 200 Motorräder bleiben draußen.

Wir sitzen da und wissen nicht recht, was wir tun sollen. Draußen auf der Bühne im Freien will uns der Moderator etwas erzählen, doch man versteht es im Zelt nicht. Der Hochzeit im Regen beizuwohnen haben wir ebensowenig Lust wie bei nächtlichem Gewitter nach Hause zu fahren. (Naß geworden sind wir in diesem "Sommer" bei unseren Ausfahrten schon genug!)

Während einer Regenpause brechen wir auf und tun gut damit. Unterwegs fangen wir ein paar Spritzer ab. In Wien bricht das Gewitter vom Himmel.

Irgendwie haben wir uns diesen Tag anders vorgestellt!



Zurück zur Veranstaltungsübersicht



© Copyright by Tatjana Suchovsky & Rudi Benesch
Die Inhalte dieser Website haben wir nach bestem Wissen zusammengestellt, können jedoch keine Garantie für Vollständigkeit oder Richtigkeit übernehmen. Wenn du einen Fehler oder missverständliche Passagen entdeckst, bitten wir um eine Mitteilung per E-Mail.