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EVENTS - BERICHTE

Der Himmel spritzte mit
Ein Bericht von Andreas Sterba, Präsi der Echt'n

Sonntag, 4. Mai 2008, die 9. Motorradsegnung unseres Motorradclubs "Die Echt'n MRC Schwechat, Austria" steht am Programm. Die Sonne scheint - wie es sich gehört für so eine Veranstaltung - was sich allerdings schlagartig ändern könnte laut Wetterbericht, doch wir sind optimistisch. 2007 waren 118 Bikes und 15 Trikes gekommen. Werden unsere Erwartungen erfüllt und können wir in überschaubarer Zeit einen neuen Rekord melden? Beginn soll 14.00 Uhr sein.


Als Präsi Andi um 12:30 Uhr sein Bike auf den neu umgebauten Hauptplatz vor der Kirche abstellte, reihte sich bereits ein zweites Motorrad hinter ihm an. Ein 3,5 Tonner mit bikerwelt.at-Aufklebern und Rudi himself am Steuer blinkte schon zum Abbiegen. First Lady mit dem Familienvan vollgefüllt mit erfrischenden Getränken nahm am Straßenrand Aufstellung. Wir wollten nicht, dass uns einige bei der brütenden Hitze umfallen. Als die Clubfahne über dem Eingang des Kirchenvorhofes angebracht wurde, fuhren wieder einige Bikes vor. Kurz darauf kamen auch die Echt'n mit den eingeteilten Lotsen, die wir auch zum Schlichten brauchten, denn in immer kürzeren Abständen kamen Bikes von Nord und Süd. Vize Woifal und Präsi Andi hatten alle Hände voll zu tun, denn wie es bei den Schwechatern üblich ist, wird jeder mit Handschlag begrüßt. Sollte uns doch der eine oder die andere durchgerutscht sein, dies bitte zu entschuldigen.

Kurz vor 14:00 Uhr kam auch Pfarrer Gerald, Ehrenmitglied der Echt'n und stellte noch schnell sein Bike zu den anderen. Geissi hatte den Auftrag die Fahrzeuge zu zählen, was dieses Jahr mit dem neuen Muster am Boden ziemlich leicht war, denn eingelassene dunkle Steine sorgten für eine vertikale Linie zum Hauptplatz selbst und somit zu einer idealen Bodenmarkierung.

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Begrüßung
Der Pfarrer rief alle zusammen - Lautsprecheranlage sei Dank - und Präsi Andi begrüßte alle anwesenden Biker und Bikerinnen, MC's, MRC's, MFG's sowie Freunde, Free Biker und den Nachwuchs mit den fünf Mopeds. Sollte es zu regnen beginnen, ist der Vizepräsident Woifal alias "Rain-I" schuld daran, denn immer wenn er mit ist, regnet es und daher auch sein Name. Er stellte noch die Protagonisten für die Segnung kurz vor: Pfarrer Gerald, Fürbittenleserinnen Renate alias "Navi" und Dani von den Benzina, die erst am Mittwoch die A-Prüfung bestanden hatte und schon mit dem eigenen Bike da war. Für die richtige Haltung des Weihwasserkelchs sorgte Papa Strauss. Präsi vergaß nicht zu erwähnen, wie wichtig Schutzkleidung beim Zweiradfahren ist und bat kurz inne zu halten, um an alle Freunde zu denken, die heute nicht hier sein können, weil sie viel zu früh abberufen wurden. "Wir vergessen unsere verstorbenen Freunde nicht, denn gestorben sind nur jene, die vergessen werden!"

Segnung
Nach der Gedenkminute gab er das Mikro an Pfarrer Gerald weiter, der wie immer mit seiner
Predigt ergreifende Worte fand. Gerald ist einer, der sich sehr wohl überlegt mit wem er spricht. Er hat auch immer gute Vergleiche zur Hand.
"Den richtigen Weg auf der Straße, wie auch im Leben finden" war die Hauptrichtung der Predigt von Pfarrer Gerald Gump - vom Biblischen Psalm 25 angeregt und anhand einer Motorrad-Straßenkarte ausgeführt. "Ähnlich wie die Landkarte für die Straße Orientierung gibt, braucht's auch im Leben Orientierungspunkte, die wir uns nicht selbst geben können! Der Segen soll erinnern und spürbar machen, dass wir Ja zu einem Gott sagen, der uns durchs Leben begleitet und leitet!" Deutlich grenzte er sich aber von manch magischem Verständnis ab, das vielleicht von manchen in den Segen hineininterpretiert werden könnte: "Ein arabisches Sprichwort sagt: Vertrau auf Gott, aber vergiss nicht, dein Kamel anzubinden! Mit dem Segen hat keiner einen Freibrief für menschliche Dummheiten - davor schützt auch kein ‚Zaubersegen'!" Und dann noch etwas deftiger: "Wer fahrt wia a g'sengte Sau, braucht keinen Segen, sondern einen Organspenderausweis!"
Während der Predigt zogen bedrohliche Wolken aus Westen heran.

Anschließend wurde jedes Motorrad - und auch der Bikerwelt-Bus - einzeln durch Pfarrer Gerald gesegnet. Genau in diesem Moment begann auch kurzer, gewitterartiger Regen. "Und wen das Weihwasser nicht erwischt hat, für den ist heute der Chef persönlich eingesprungen!" kommentierte Gump danach das "gute Timing" schmunzelnd. Fürbitten und Vater unser rundeten das Segensfest ab. Diesmal sprachen die Anwesenden bei den einzelnen Fürbitten nicht einfach ein "Wir bitten Dich, erhöre uns!", sondern sie machten sich jede einzelne Fürbitte durch ein ohrenbetäubendes Hupkonzert zu eigen. "Das kann Gott ja gar nicht überhören!" - meinte Gump dazu.

Gemütlich danach
Anschließend führte Vize "Rain-I" die Biker quer durch Schwechat zum Pfarrzentrum Zirkelweg. Für die Straßensperren sorgte die Polizei Schwechat und die Echt'n selbst, während andere Mitglieder des MRC Schwechat den direkten Weg nahmen und den Griller anheizten, der wegen des Regens schnell unter einen Baum und die Tische vom Freien ins Innere getragen wurden.

Bons für Alles gabs zu 50 Cent. Die Echt'n hatten an alles gedacht: Bier, Wein, Limo und sogar kohlensäurefreie Getränke sowie Kaffee und selbstgebackene Kuchen, Torten und Strudel sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Nicht zu vergessen die Käsekrainer, Bratwürste und Erdäpfelspeutel (Anm. d. Bikerwelt für unsere Leser aus dem Ausland: Wedges).

Die Echt'n bedanken sich bei allen Anwesenden und hoffen, dass alle gut heimgekommen sind.

Noch viel mehr Fotos auf www.die-echtn.at

Fotos: Rudi, Die Echt'n


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