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EVENTS - BERICHTE

The Corps MCThe Corps - Kultur und Wissenschaft am Bikerfest
17. 8. 2002

Während in Ober- und Niederösterreich noch der Schlamm aus den Häusern geschaufelt wird und Dresden im Wasser versinkt, strahlt über der "Gruam" des MC The Corps in Eggendorf/Nö. Die Mittagssonne scheint und die Wiese ist trocken. Die Unwetterkatastrophe hat vor allem viele deutsche Stammbesucher des Treffens abgehalten zu kommen. Noch ist es ruhig, doch wir ahnen nicht, was da auf uns zurollt ...

Die Szene ist geprägt von schön dekorierten Motorrädern, die Festbesucher tragen die verschiedensten Club-Colours auf den Rücken oder outen sich als Freebiker.

The Corps haben geladen, die MFG Burgenland-Nord hat die Security übernommen, die vom MC Steel Wheels betreuen den Burn-Out-Stand und helfen am Buffet.

Bis zur Ausfahrt um 16 Uhr ist noch genügend Zeit um munter zu werden - einige arbeiten hart daran, war es gestern doch ein langer Abend -, um sich am Buffet zu laben und einen Rundgang zwischen den Bikes zu machen. Die Schotterstraße vom Clubhaus bis zum Portal ist bald gefüllt und es gibt viel zu schauen und zu hören: am PS- und dB-Prüfstand, wo mit Hilfe von technischem Meßgerät und Computer genaue Daten wissenschaftlich ermittelt wurden.

Das Treffen lockt auch unzählige neugierige Nichtbiker an. "Na, da steht a Geld herum!" meint ein älterer Herr zu seinem Kumpel. (Hoffentlich denkt er auch wieder daran, wenn er mit seinem Auto knapp an einem Motorrad parkt!)

Ein Biker auf einem mächtigen Chopper läßt sein Gerät vorsichtig durch die Menschenmasse tuckern. "Papa, kann der nicht schnell fahren?" fragt ein Knirps seinen Erzeuger. - "Nein", antwortet dieser mit ernster Mine. "Diese können nicht schnell fahren. Aber das da", und zeigt auf ein froschgrünes Superbike, "das kann ganz schnell fahren!" (Aha! - Jetzt wiss' ma's!)

Kurz vor 16 Uhr ruft Harry zum Sammeln. Wir beschließen, diesmal nicht mitzufahren, sondern einige Fotos vom Straßenrand aus zu schießen. Was wir vor die Linse bekommen, läßt sogar uns staunen. Unbemerkt haben sich 500 (?), 600 (?) Bikes eingefunden, von denen viele nur noch vor dem Gelände auf dem Parkplatz und am Straßenrand eine Abstellmöglichkeit gefunden haben.

Vom Clubhaus über die Straße, unter der Brücke durch, bis vor zur Kreuzung mit der Hauptstraße zieht sich, Vorderrad an Hinterreifen - zwei, drei, vier nebeneinander - der Konvoy der zur Abfahrt bereiten Biker hin. Als sie sich in Bewegung setzen und an uns vorbeifahren, scheint die Kette einfach nicht abreißen zu wollen. Wir schauen und genießen.

Kaum sind sie von ihrer kleinen Runde wieder zurück, werden die "Highländer" angekündigt, eine Truppe Kilt-tragender Burschen, die uns die Kultur der Schotten mit ihren alten Spielen näherbringen wollen. "So wählten die Clans ihre Anführer und ihre besten Kämpfer aus", erklären sie uns. "Und wer will, kann sich an den Bewerben auch selbst beteiligen!"

Angesagt ist, einen 18 kg schweren Metallzylinder mit Griff rücklinks über eine ca. 4 m hohe Latte zu schleudern, einen Baumstamm weitzuwerfen, mit Eiern Ball zu spielen (wobei somancheines im Gesicht des Fängers zerbirst oder im Publikum landet!), und Tauziehen. Und all das begleitet von einem Dudelsackpfeifer, der um die Kämpfer seine Runden dreht, sowie von Harrys amüsanter Moderation.

Unter "Hillclimbing" stellt sich der Biker für gewöhnlich etwas anderes vor als es bei The Corps praktiziert wird. Hier handelt es sich - um wieder zur Wissenschaft zurückzukehren - um einen Test. Am Testgelände hügelaufwärts werden vier Becher mit verschieden produzierten alkoholischen Getränken bereitgehalten. Die Probanden müssen den Hügel erklimmen, die Getränke konsumieren, in die Ebene zurückkehren, danach 10 mal ein Bierfass umrunden und schließlich über einen Baumstamm laufen.


Die Versuchsreihe hat eindeutig bewiesen, daß die Wirkung des Alkohols bereits nach der Umrundung des Fasses "umwerfend" ist und das Überschreiten des Baumstammes oft "feucht fröhlich" endet.

Womit wir wieder beim Wasser wären. Die Mitglieder des Gold Wing Club Austria erinnern sich daran, daß es zur Zeit Menschen gibt die unfreiwillig in ihren Häusern baden und sammeln Spenden für die Hochwasseropfer in Österreich. Diese Spende wird durch den Verzicht der Highländers auf ihre Gage noch aufgestockt.

Mit Kultur geht es weiter. Im Zelt spielt sich die Live-Band warm und bereits der Sound-Check klingt gut.

In der etwas kühleren Abendluft machen wir uns auf den Heimweg, was uns diesmal doppelt schwer fällt - kommen uns doch immer noch etliche Biker in der dichten Menge der Schaulustigen entgegen, die auf das Gelände des MC The Corps strömen.


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