Die Inhalte dieser Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Veröffentlichung in einem anderen Medium (auch auszugsweise) bedarf der schriftlichen Zustimmung der Seitenbetreiber.

Tjaky & Rudi
 
office@bikerwelt.at      
 
  NEWS
News-Archiv
 
  Niederösterreich
Niederösterr. - Burgenld.
Niederösterr. - Steiermark
Salzburg
Salzburg - Kärnten
Salzburg - Oberösterreich
Salzburg - Tirol
Salzburg - Steiermark
Oberösterr. - Steiermark
Kärnten
Wien

Griechenland 2007
Griechenland 2006
Griechenland 2005
Griechenland 2004
Griechenland 2003
Griechenland 2002
Griechenland 2001
Griechenland 1999
Bikerclubs Griechenland
 
  Bikerszene in Österreich
Clubs, Vereine, ...
Dachorganisationen
Events-Berichte
Biker-Benefiz Nachlese
Fahren im Konvoi
Motorradkalender

Bikerwelt-Aufnäher
 
  Sicherheitstipps
Schutzkleidung
Anhalte-/Überholweg
Neueinsteiger-Eckerl
Gefahren
Verkehrszeichen
Bastelstunde
Buchtipps
Bikerfreundliche Betriebe
Puzzles
Fotoimpressionen
Bikerwitze
Comix
An den Pranger
Tattoo
Forum
Grusskarten
Gästebuch
 
  Pioniere der Schotterstraße
Das Tagebuch
Italien 1956
 
  Touren-Links
Priv. Biker-Sites
Firmen
Organisationen
Motorrad-Recht
Wetter
Zeitschriften online
Linktausch
 
  Verkehr
Tourismus
 
  Wir
Unsere Motorräder
Geschichte der Bikerwelt
Pressespiegel
e-mail
Impressum
   
  seit 17.4.2000




EVENTS - BERICHTE

Black Bisons im Weltuntergang
10. Bikertreffen Sankt Andrä/Bgld.
18. - 19.7. 2009

Mit einigen wenigen, die schon am Freitag angereist sind, beginnt das Fest in kleiner, gemütlicher Runde. Bei hochsommerlichen Temperaturen und abends einigen Gelsen, von denen die meisten jedoch gegen 22 Uhr Dienstschluss machen, bewältigt man bei bester Laune die Vorbereitungen und den Auftakt. Doch gegen Mittag des nächsten Tages geht in St. Andrä am Zicksee im Burgenland die Welt unter.

Ein Blitzschlag und unheilvolles Donnergrollen reißt mich aus dem Tiefschlaf. Noch messe ich dem, sowie dem Regen, der auf mein Zelt prasselt, keine Bedeutung zu. Erst als mich ein menschlicher Drang dazu treibt, mich aus dem Schlafsack zu winden und die Gegebenheiten draußen einem genaueren Augenschein zu unterziehen, sinkt meine Laune drastisch ab.

Sturmgepeitscht brechen Wassermassen vom Himmel, die nicht nur das Camp-Areal zu einem flachen See werden lassen, sonder sich auch auf meinem Zeltboden ausbreiten. Ich warte ein Regenloch ab und sprinte hinüber zum Clubhaus mit Zwischenstop am WC. Als ich mich noch recht schlaftrunken, leicht durchnässt und etwas frierend an einen von zwei Personen besetzten Tisch unterm schützenden Clubdach niederlasse, um eine SMS abzusetzen, wird mir knapp und recht unfreundlich mitgeteilt, dass hier besetzt sei und noch ein Haufen Leute käme. Da "crash"t mir als "Biker" doch tatsächlich der Rest der bereits angeschlagenen Laune.
Als wolle er noch eins drauf geben, zeigt der Himmel noch einmal, was er kann und peitscht die Wassermassen übers Gelände, als wolle er Bisons & Friends ersäufen.

Ich beschließe, die Heimreise eine Nacht früher als geplant anzutreten und beginne, als das Unwetter im Lauf des frühen Nachmittags abflaut, mit dem Abbau meines innen und außen klatschnassen Zeltes, da ob des anhaltenden Nieselregens keine Hoffnung mehr besteht, dass sein durchweichtes Inneres auftrocknet.

Während ich das triefnasse Zeug zwecks einfacherem und sauberem Heimtransport in einen Müllsack versenke, treffen einige Biker ein, durchweicht bis auf die Socken. Sie wurden vom Unwetter unterwegs überrascht, doch da bereits am Morgen vorgewarnt, sind sie weit besser und wärmer ausgerüstet als ich.

Die Bisons hingegen verlieren ihre gute Laune nicht, die, besonders als der Himmel seine Pforten endgültig schließt, auch auf die Anwesenden, sogar auf mich, überspringt.

Berichte über Bikerfeste sind oft wetterlastig, besonders dieser. Und auch vor Ort kommt immer wieder zur Sprache, dass es doch da mal ein ähnlich verregnetes Fest der Bisons gab: ja, es war ihr zweites Festl im Jahr 2001. Damals wie diesmal wird die gemeinsame Ausfahrt abgeblasen. Zwar treffen im Lauf des späten Nachmittags und des regenfreien, doch ziemlich kühlen Abends noch etliche Besucher ein, von denen sich der Großteil in den Windschatten des Clubhauses drängt, doch bleibt die völlig durchweichte Zeltwiese zum größten Teil leer und die PKWs dominieren diesmal den Parkplatz.

Dennoch ein seltener Moment, den ich mit der Kamera einfange, als die Besatzung der Essensausgabe geschlossen ein paar Atemzüge Frischluft tankt, denn neben dem hervorragenden Kaffee- & Kuchenbuffet gab's das bewährte Programm von Schnitzel, Schweinsbraten, Fleischlaberl, Grillwürstel in Kombination mit Beilage und Salat oder eingebettet in eine Semmel, die pikanten Paprikaringerl sowie der Bison-Burger wurde diesmal um ausgezeichnete Pommes erweitert und finden regen Zuspruch.

Ein kleiner Verbesserungsvorschlag von meiner Seite: Einige Salzstreuer bereit stellen, damit letztere nach eigenem Ermessen und Geschmack nachgesalzen werden können. ;o)
Sonst gab es wahrlich nichts zu bemängeln. Auch die musikalische Untermalung durch die regional beheimateten Bands "Dreiklang", "Superlight" und "De Fancy White Russians" passte optimal von der Auswahl der Songs bis hin zur Lautstärke.

Auch wenn ich sehr durchfroren und früher als vorgesehen knapp vor Mitternacht den Heimweg antrete, war es doch wieder ein denkwürdiges und erbauliches Fest des Black Bisons MC, deren Member ich auf diesem Weg nochmals meinen Dank für ihre Mühen und ihre großartige Gastfreundschaft ausspreche.


Zurück zur Veranstaltungsübersicht



© Copyright by Tatjana Suchovsky & Rudi Benesch
Die Inhalte dieser Website haben wir nach bestem Wissen zusammengestellt, können jedoch keine Garantie für Vollständigkeit oder Richtigkeit übernehmen. Wenn du einen Fehler oder missverständliche Passagen entdeckst, bitten wir um eine Mitteilung per E-Mail.