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EVENTS - BERICHTE

10 Jahre Black Bisons MC Austria
9. Bikertreffen Sankt Andrä/Bgld.
18. - 20.7. 2008

Ein 10jähriges ist ein besonderer Anlass und so beschlossen wir, uns diesmal vom 18. – 20. Juli auf dem Areal der Black Bisons in St. Andrä am Zicksee einzuquartieren. Mit Bike + Bus machten wir uns auf den Weg, um 2008 den gesamten Ablauf dieses Festes mitzuerleben.

Freitag. Das Fest ist vorbereitet, der Platz hergerichtet und die ersten Gäste sind eingetroffen. Da und dort wird zwar noch Hand angelegt, es handelt sich jedoch um Kleinigkeiten und so bleibt viel Zeit zum Plaudern, teils im neu eingerichteten Clubraum, teils im Freien. Etwas ganz Besonderes wollten die Mitglieder und Helfer der Bisons vorbereiten. Nach langem überlegen entschlossen sie sich, nicht in eine Attraktion zu investieren, sondern trotz stark gestiegener Einkaufskosten die Preise für Speisen und Getränke gleich wie in den Vorjahren zu belassen. Jeder sollte mitfeiern können, ohne dabei zerknirscht auf einen sich schnell leerenden Geldbeutel zu schauen. Und als besonderes Gaumenschmankerl wurde der „Bison Burger“ kreiert.

Der Abend ist kühl, aber gemütlich und bietet – wie ein Geburtstagsgeschenk der Gestirne – ein außergewöhnliches Naturschauspiel: die untergehende Sonne überträgt ihren blutroten Schein auf den Mond und lässt glauben, zwei sonnen würden auf gegenüberliegenden Seiten des Platzes knapp über den Horizont schweben.

Samstag. Gut ausschlafen steht bei all jenen Festbesuchern, die weit nach Mitternacht in die Schlafsäcke gekrochen sind, als erster Programmpunkt auf der Tagesordnung. Die Bisons scheinen weit weniger Schlaf ausgefasst zu haben, denn sie stehen bereits zeitig am Morgen auf ihren Posten. Nach einer kühlen Nacht wird dieser Julitag nicht so heiß wie in den Vorjahren, doch heiß genug, um das Groß der Festgäste erst am Nachmittag eintreffen zu lassen. Obwohl sich nur ungefähr die Hälfte dazu hinreißen lassen, an der gemeinsamen Ausfahrt teilzunehmen, wird es ein wahrlich imposanter Konvoy, der sich da durch die burgenländische Ebene bewegt.

Das Nachmittagsprogramm wird durch die Phonmessung sowie durch die Standler bereichert, unter denen sich auch ein Schildermacher findet, ...


... aber auch einige Fälle von Motorradmissbrauch ...

... während sich andere wiederum sehr liebevoll um ihr Pferd sorgen ...

Gegen 20 Uhr wird der letzte Bison Burger über die Theke der Essensausgabe gereicht, gegen 22 Uhr das letzte Fleischlaberl und der letzte Kuchen, an deren schnellem Hinwegschwinden wir nicht ganz unschuldig sind. Hungrige Mägen müssen trotzdem nicht weiterknurren, sie werden eben mit Leberkäse, Würsteln oder Schnitzeln befüllt.

Abends soren „Four of a Kind“ für Stimmung und das in einer Lautstärke, die wir als sehr angenehm empfinden. Jene, die die Musik voll auskosten wollen, geben sich ihr auf der Tanzfläche vor der Bühne hin, während jene, die der Benzinplauderei fröhnen wollen, dies recht gut in entfernteren Bereichen schaffen.

Mitternacht. Was sich an Publikum bislang eher im Bereich des Ausschanks aufhielt, wandert recht geschlossen in den Bühnenbereich, denn dorthin begeben sich zwei durchaus dem festlichen Anlass entsprechend bekleidete Mädel, die jedoch der Ansicht sind, dass weniger an Stoff am Leib besser wäre. Für die eiblichen Gäste schaut noch das Traummännlein in Lack und Leder vorbei, welches durch zwei Festgästinnen tatkräftig beim Ablegen der unbequemen Materialien unterstützt wird. Dass dabei mehr Hüllen fallen als vom Programm vorgesehen war, überrascht, wird jedoch durchwegs positiv aufgenommen.

Die Nacht ist noch lange nicht vorüber, nicht für „Four of a Kind“, nicht für die Bisons und ihre Helfer und nicht für all jene aus den Dörfern und Städtchen des Umlandes, die noch zu späterer Stunde bei den Bikern vorbeischauen. Diese jedoch steuern, um noch etwas Kraft für die Heimfahrt am nächsten Tag zu schöpfen, langsam ihre Schlafplätze an oder begeben sich auf den Heimweg.

Sonntag. Der von unzähligen Plastikbechern weiß gesprenkelte Rasen wird durch die arbeitsamen Hände der unermüdlichen Bisons langsam wieder grün. Es gibt gratis Frühstück, verbunden mit rückblickendem Geplauder und Verabschiedungen. Während dunkelgraue Wolken am Himmel aufziehen, satteln wir auf und steuern unsere Gefährte Richtung Heimat.

Wer, wie der Black Bisons MC, dermaßen viel Erfahrung in der Organisation großer Treffen sammeln konnte und trotzdem bestrebt ist, seinen Gästen immer wieder etwas Besonderes zu bieten und Verbesserungen in Betracht zu ziehen sowie Neues auszuprobieren, ohne auf Altbewährtes zu verzichten, findet auch ein Konzept, das die breit gefächerte Gästeschar fast aller Altersgruppen voll zufrieden stellt. Wir gratulieren dieser Herde auf diesem Weg nicht nur zum 10jährigen Bestehen, sondern auch zu einem auch in diesem Jahr gelungenen Fest. Abschließend kann man nur sagen: Daumen hoch, macht weiter so!

 


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