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EVENTS - BERICHTE

Schwarze Bisons - full in action
5. Bikertreffen Sankt Andrä/Bgld.
17. 7. 2004

Besucht man ein Bikerfest, glaubt man als Gast, die Organisation ist abgeschlossen, der Event ist im Gange und die Gastgeber können sich mit entspannten Nerven ihren Gästen widmen. Beim 5. Bikerfest des Black Bisons MC erlebten wir, dass das ein Irrglaube ist und selbst der beste Veranstalter aufgrund von Vorkommnissen, die nicht vorhersehbar sind, immer wieder dazulernt.

Während das Tor zum Festgelände für Besucher am 17. und 18. Juli 2004 weit offen steht und das Begrüßungskommitee der Black Bisons sogar für einen Antialkoholiker ein Schluckerl bereit hält, gilt für die liebevoll dekorierten Clubräume: "Zutritt nur für BB-Members". Es ist die Kommandozentrale, in der Allfälliges im internen Kreis besprochen werden kann, denn man glaubt gar nicht, was selbst bei routinierten Organisatoren wie den Black Bisons während eines Bikerfestes noch "hinter den Kulissen" improvisiert wird. Aber selbst dieses organisatorische Hintertürchen fängt nicht alles ab ...

Im Laufe des Nachmittags füllt sich Park- und Zeltplatz. Für 17 Uhr ist die gemeinsame Ausfahrt angesetzt, an der, trotz der in diesem Sommer herrschenden ungewohnten Gluthitze eine ganze Menge der Festgäste teilnehmen. Über Wallern und Podersdorf geht es gemächlich Richtung Frauenkirchen. Der lange Konvoi fährt nicht schnell, denn immer wieder müssen die clubeigenen Gelbjacken den gesamten Pulk im Höllentempo überholen, um die nächste größere Kreuzung abzusichern.

Nach Frauenkirchen kriecht die Kolonne gerade noch mit 30 km/h über die Bundesstraße - nicht das, was wir von den Bisons sonst gewohnt sind. Der Grund: Zwei Drittel des Konvois hat den Anschluss verloren. Aber auch das Schneckentempo nützt nichts, die Nachzügler holen nicht auf. Und jeder Blick in den Rückspiegel läßt die Hoffnung weiter schwinden.
Die Tour führt diesmal als Abschluss an der Uferpromenade des Zicksees entlang, an deren Ende gewendet und retour gefahren wird. Da kommen sie uns entgegen! An einer günstigen Stelle hält der Spitzentrupp und wartet auf die Nachzügler. Was war geschehen?

Eine Gruppe Wiener hatte beschlossen, die Ausfahrt zwar mitzufahren, aber unterwegs irgendwo abzubiegen, um den Heimweg anzutreten. Und alle, die hinter ihnen fuhren, sind ihnen gefolgt, bis die Guides der Black Bisons sie wiedergefunden und auf den richtigen Weg zurückgeführt haben.

Kaum einen Kilometer wieder vereint untewegs, zerreißt die ÖBB mit einem plötzlich auf Rot springenden Bahnübergang die Bikerschar abermals.

Egal, Hauptsache, alle Teilnehmer haben die mehr als einstündige Tour in ungewohnt sommerlicher Hitze gut überstanden.
Sam, der Präsi der Black Bisons, notiert es gedanklich als verbesserungsbedürftig fürs nächste Jahr: "Müssen wir eben noch besser bei der Ausfahrt absichern, damit uns niemand mehr verloren geht!"

Am Festgelände labt sich die Bikerschar an Gegrilltem und am inzwischen unübertrefflichen Kuchenbuffet. Drüben am Parkplatz toben sich die Phone-Fetischisten aus und ein paar Reifen müssen Gummi lassen. Und die älteren Damen und Herren, sichtlich Nicht-Biker, wohl aus der Ortschaft und inzwischen zum Stammpublikum zählend, haben sich auch wieder eingefunden.

Kurz nach Sonnenuntergang herrscht ziemliches Gedränge um das Clubhaus. Die Bluespumpn haben die Bühne in Beschlag genommen und heizen die Stimmung an.

Die Trennung in Camper mit Zelt + Motorrad hinterm Clubhaus und Nichtcamper, die draußen auf der Wiese parken, hat sich bewährt. Ebenso die "Kommandozentrale" im Clubhaus, in der zu später Stunde immer noch wichtige organisatorische Probleme gelöst werden. Kinder müssen nach Hause. Nachschub muss besorgt werden (und das am Sonntag um 10 Uhr nachts). Immer wieder kommt einer der Bisons rein und fragt etwas, worüber spontan aber wohlüberlegt eine Entscheidung getroffen werden muss.
Manche Wünsche der Gäste sind eben unvorhersehbar und die Black Bisons bemüht, jeden so gut es geht zu erfüllen und dabei auch noch an die Sicherheit am Platz zu denken.

Diesmal haben wir bei den Black Bisons viel dazugelernt. Auch wenn bereits enorme Erfahrung in Sachen Organisation bei einem Veranstalter vorhanden ist, ist ihm spontane Improvisation permanent abverlangt. Bewältigt er die "Kleinigkeiten" auch noch bravurös, sitzt du als Gast in der Sonne, plauderst Benzin, freust dich, wenn das Essen gut schmeckt und guter Kuchen da ist, bekommst aber nie mit, was da an Ideenreichtum und persönlichem Einsatz dahintersteckt. Deshalb diesmal ein ganz besonderes Dankeschön an die Black Bisons für den wunderschönen Samstag im Juli 2004, den sie uns beschert haben.

 


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