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EVENTS - BERICHTE

Schwarzer Himmel über Schwarzen Bisons
2. Bikertreffen Sankt Andrä/Bgld.
21. 7. 2001

Bereits die Anreise ist ein Erlebnis. Der Vormittag: verregnet. Gegen Mittag lichtet es ein wenig auf. In extremer Schräglage bewegen wir uns auf das Fest der Black Bisons zu - nicht wegen der schnittigen Kurven, sondern wegen der extremen Windböen, die uns ziemlich zu schaffen machen. In Frauenkirchen fehlt der Straßenbelag. Eine riesige Baustelle aus glitschigem Sand und Schotter muß bewältigt werden. In St. Andrä ist der Weg zur "Bison-Ranch" gut beschildert. Aber Motorräder sind keine zu sehen ...

Glücklich legen wir die paar Meter glatten Beton zum bisonschen Clubhaus zurück, heilfroh, endlich angekommen zu sein. Einige Jung-Bisons empfangen uns und drücken uns ein Brettchen in die Hand. "Zum Unterlegen!" rufen sie. Im ersten Moment sind wir verwirrt, denn wir sehen keinen Parkplatz. Da winkt uns ein ausgewachsener Bison auf die Wiese, wo bereits einige Radln stehen.

Die besten Plätze sind schon weg, doch der bodenkundige Bison weist uns einen Weg durch den Morast. Die TZR bleibt nicht rechtzeitig stehen - und schon ist sie bis über die Felge im Boden versunken. Kein Problem! Wozu gibt's Bisons? Er packt sie an den Stoßdämpfern, schiebt die 130 kg einen Meter zurück und rettet die Kleine vorm sicheren Untergang.

Nachdem auch die fast 300 kg der FJ1200 guten Stand gefunden haben, schauen wir uns um. Hinten auf der Wiese stehen zwei Camping-Zelte. Am Vorplatz vom Clubhaus baut ein Standler auf. Der Duft von Gegrilltem steigt uns in die Nase.

Eine hübsche Hütte, die sich die Bisons da hingestellt haben. Weit genug vom Schuß, um die kräftigen Boxen der Musikanlage ausnützen zu können. Die Wetterberichte haben übereinstimmend Besserung für den Nachmittag versprochen. Tische und Bänke laden ein, um in der Sonne zu sitzen. Nur die hat den Wetterbericht nicht gehört! Immer wieder verdunkelt sich der Himmel und verlegt die Veranstaltung in die offene Halle.

Dort fühlt man sich wohl. Bisons haben eben ein dickes Fell. Besonders die Schwarzen. Und ihre Freunde ebenfalls. Die frühherbstliche Temperatur stört sie nicht im geringsten. Für Speis und Trank ist gut gesorgt, die Preise sind voll in Ordnung und die Stimmung super.

Für 16 Uhr ist eine gemeinsame Ausfahrt angesetzt, die auf 17 Uhr verschoben wird. Tatsächlich hellt es ein bißchen auf. Inzwischen füllt sich das Gelände mit Menschen. Wenn man so durch die Reihen schaut, sieht man nicht nur Biker, sondern auch einige (ältere) Herr- und Damschaften, deren Outfit verrät, daß sie garantiert nicht "mit'n Radl do san".

Langsam bevölkern sich auch die Tische und Bänke im Freien.

Die Durchsage, daß es dann bald losgeht mit der gemeinsamen Ausfahrt, wird mit freudigen Jubel beantwortet. Doch irgendeiner der Bisons hat wohl sein Grillkotlett nicht aufgegessen, denn der dort oben dreht den Wasserhahn wieder auf - erst nur ein ganz kleines bißchen, dann stärker und dann ganz. Die Lust auf Ausfahrt sinkt, die auf wärmende Getränke steigt.

Und das Fest verlegt sich wieder in den Saal - gut, daß einer da ist!

Um 17:30 ist es an diesem Julitag bereits so finster, wie sonst um 21:00 Uhr. Angesichts der immer dunkler werdenden Wolkendecke am Himmel beschließen wir schweren Herzens aufzubrechen. Also aufgesessen und die Radln angeworfen. Der kräftige Regen hat den Boden in den paar Stunden seit unserer Ankunft weiter aufgeweicht. Wieder sind helfende Hände zur Stelle, um die kleine TZR durch die sumpfige Wiese zu schieben, bis sie sich aus eigener Kraft vorwärts bewegen kann. Die FJ1200, in weitaus günstigerer Startposition, schafft es alleine.

Dank einem guten Tipp umgehen wir die Baustelle in Frauenkirchen über Podersdorf und kämpfen uns durch das Unwetter über die Autobahn nach Wien. Bei den Bisons schüttets wohl auch. In der Raststation Göttelsbrunn machen wir Pause. Der gute Kaffe, genossen in der von Gottfried Kumpf geschaffen Architektur, heitert uns wieder auf. 10 km vor Wien klart der Himmel auf. Die letzten paar Meter legen wir auf trockener Straße zurück.

Daheim angekommen, denken wir an die Black Bisons. Schade, daß unser Kurzbesuch noch kürzer ausgefallen ist, als geplant. Wie wohl ihr Festl weitergegangen ist? Na, vielleicht erzählt es uns jemand ...

 


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